Dokumentarfilm | Schweiz 2014 | 101 Minuten

Regie: Matthias von Gunten

Dokumentarfilm über zwei Orte an extrem entgegengesetzten Plätzen der Erde, die exemplarisch die Folgen des Klimawandels thematisieren. In Thule im Norden Grönlands sowie auf der Südseeinsel Tuvalu sind Lebensart, Sitten und Gebräuche gleichermaßen von der Erderwärmung bedroht. Die Inszenierung neigt zur Verklärung der bedrohten Gesellschaften und ergeht sich in naiver Zivilisationskritik, die den Film eindimensional und vorhersehbar macht. Statt einer differenzierten Darstellung der Vorgänge erliegt die Dramaturgie dezidiert einer romantischen Schwärmerei. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THULETUVALU
Produktionsland
Schweiz
Produktionsjahr
2014
Regie
Matthias von Gunten
Buch
Matthias von Gunten
Kamera
Pierre Mennel
Musik
Marcel Vaid
Schnitt
Caterina Mona · Claudio Cea
Länge
101 Minuten
Kinostart
13.08.2015
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Schon als Kind sei er zur Jagd gegangen, erzählt einer der Protagonisten aus dem Dorf Thule in Nord-Grönland; Beute zu machen stecke in seinen Genen. Weiches Licht fällt ein, Wolken formieren sich eindrucksvoll am Himmel. Auf dem Meer, vor einer malerischen Schnee- und Eislandschaft, erlegen der Mann und seine beiden Gefährten die Beute mit einem einzigen Schuss. Rot schäumt es im blaukalten Wasser auf, einer der Männer zieht die tote Robbe mit einem Griff heraus. Im Dorf wird das Tier in handliche Stücke zerteilt. Es versorgt eine ganze Familie mit Nahrung. So ist der Tag ausgefüllt, und an dessen Ende genießt man im Kreise der Seinen die Früchte der Jagd. Musik setzt ein, die Sonne geht unter. Ein Schnitt befördert den Zuschauer auf die andere Seite des Erdballs, zur Inselgruppe Tuvalu in der Südsee. Warmer Sonnenschein umfängt alles, das Leben an diesem Ende der Welt verläuft in ähnlichen Bah

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