Komödie | USA/Deutschland 2014 | 94 Minuten

Regie: Peter Bogdanovich

Ein New Yorker Theaterregisseur bietet einer Prostituierten, die nicht weiß, wer er ist, 30.000 Dollar an, damit sie ihren Job aufgeben und ihre Träume von einer Schauspielkarriere verfolgen kann. Die junge Frau tut das tatsächlich – und bewirbt sich ausgerechnet um einen Part im nächsten Stück ihres Wohltäters. Um die beiden, die Ehefrau des Regisseurs, eine exzentrische Psychotherapeutin sowie einen obsessiven Ex-Klienten der Prostituierten entfaltet sich ein wahrer Tornado an amourösen Verstrickungen, Missverständnissen und Verwechslungen. Eine glänzend besetzte, retro-selige Liebeskomödie. Peter Bogdanovichs Versuch, an seine eigene Vergangenheit mit „Is’ was, Doc?“ anzuknüpfen und sich zudem vor den großen Screwball-Comedies zu verneigen, scheitert dennoch, weil die dramaturgische Anbindung der Story aus dem Blick gerät. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
SHE'S FUNNY THAT WAY
Produktionsland
USA/Deutschland
Produktionsjahr
2014
Regie
Peter Bogdanovich
Buch
Peter Bogdanovich · Louise Stratten
Kamera
Yaron Orbach
Musik
Ed Shearmur
Schnitt
Nick Moore · Pax Wassermann
Darsteller
Imogen Poots (Isabella Patterson) · Owen Wilson (Arnold Albertson) · Kathryn Hahn (Delta Simmons) · Will Forte (Joshua Fleet) · Rhys Ifans (Seth Gilbert)
Länge
94 Minuten
Kinostart
20.08.2015
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
EuroVideo (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
EuroVideo (16:9, 1.85:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
„Broadway Therapy“ möchte gerne ein federleichtes, unterhaltsames Nichts von Film sein, erinnert aber doch eher an die unendlichen Materialschlachten, wie man sie aus mittelmäßigen Superheldenfilmen kennt. Nur dass diese Liebeskomödie nicht mit Greifbarem um sich wirft, sondern mit den Gefühlen der Figuren, ihren Beziehungen untereinander und vielen großen Schauspieler- und Regisseurs-Namen. Hier wie dort entsteht das schale Gefühl von Beliebigkeit. So wie im Überwältigungsmodus schlechterer Actionfilme irgendwann alle innere Logik, alle dramaturgische Anbindung überflüssig erscheint, so gilt auch hier: Alles ist möglich. Was im Grunde nichts anderes meint als: Alles ist egal. Das ist umso schmerzlicher, als der mittlerweile 76-jährige Peter Bogdanovich dafür verantwortlich zeichnet. So misslungen die hier versuchte Hommage an große Vorgänger wie Ernst

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