Egon Schiele (2016)

Biopic | Österreich/Luxemburg 2016 | 109 Minuten

Regie: Dieter Berner

Biografischer Spielfilm über den expressionistischen Maler Egon Schiele (1890-1918), der weitgehend das geläufige Bild des Malers bedient und dessen Leben und Werk in Rückblenden recht einseitig über die Beziehungen zu seinen Modellen entfaltet. Andere Aspekte der Zeit oder von Schieles künstlerischem Schaffen bleiben indes ausgespart. Während die Dramaturgie anfangs einem fahrigen Bewegungsrausch erliegt, findet sie mit dem Eintritt des Modells Wally Neuzil in Schieles Leben zu einer konzentrierteren Form. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
EGON SCHIELE - TOD UND MÄDCHEN
Produktionsland
Österreich/Luxemburg
Produktionsjahr
2016
Regie
Dieter Berner
Buch
Hilde Berger · Dieter Berner
Kamera
Carsten Thiele
Musik
André Dziezuk
Schnitt
Robert Hentschel
Darsteller
Noah Saavedra (Egon Schiele) · Maresi Riegner (Gerti Schiele) · Valerie Pachner (Wally Neuzil) · Larissa Aimée Breidbach (Moa Mandu) · Marie Jung (Edith Harms)
Länge
109 Minuten
Kinostart
17.11.2016
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Biopic | Künstlerporträt

Heimkino

Verleih DVD
Alamode (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Alamode (16:9, 2.35:1, dts-HDMA dt.)
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Diskussion
Das auffälligste Utensil in Egon Schieles Atelier ist ein großer Spiegel im Hochformat. Den hat er seiner Mutter entwendet. Jahre später erhält sie ihn wieder, nachdem ihr Sohn im Alter von 28 Jahren an der Spanischen Grippe verstorben ist. Vor ihm lässt der junge Künstler seine attraktiven Modelle posieren, und sie rücken davor ihre Accessoires zurecht. Auch er selbst betrachtet sich auf der glatten Fläche. Keinesfalls nur aus Eitelkeit, sondern mit kühlem Blick. Er sucht die seine Malleidenschaft entzündende Pose. Die erregt ihn viel mehr, als es der intime Akt mit seinem verführerischen Modell vermag. Schnell hält er diesen Moment mit prägnanten Strichen auf einem Blatt Papier fest. Der biografische Film des österreichische Theater- und Filmregisseur Dieter Berner über den expressionistischen Maler Egon Schiele fußt auf einem Roman von Hilde Berger, der das Schicksal des Künstlers von dessen Ende her schi

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