Die Hölle - Inferno

Thriller | Österreich/Deutschland 2016 | 92 Minuten

Regie: Stefan Ruzowitzky

Eine türkischstämmige Wiener Taxifahrerin wird Zeugin des bestialischen Mords an einer Prostituierten in ihrer Nachbarschaft, wodurch auch ihr eigenes Leben in Gefahr gerät. Da die Polizei sie nicht beschützen will, entschließt sich die wehrhafte Frau, den Täter auf eigene Faust zur Strecke zu bringen. Atmosphärisch dichter, düsterer Thriller, der seinen Schauplatz Wien im Licht rasanter Verfolgungsjagden in Szene setzt. Solche formalen Qualitäten werden jedoch durch das schwache, klischeeüberladene Drehbuch gründlich ausgebremst.

Filmdaten

Originaltitel
DIE HÖLLE - INFERNO
Produktionsland
Österreich/Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Stefan Ruzowitzky
Buch
Martin Ambrosch
Kamera
Benedict Neuenfels
Musik
Marius Ruhland
Schnitt
Britta Nahler
Darsteller
Violetta Schurawlow (Özge Dogruol) · Tobias Moretti (Christian Steiner) · Sammy Sheik (Saeed El Hadary) · Friedrich von Thun (Karl Steiner) · Robert Palfrader (Samir)
Länge
92 Minuten
Kinostart
19.01.2017
Fsk
ab 16; f
Genre
Thriller

Heimkino

Verleih DVD
Splendid (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Splendid (16:9, 2.35:1, dts-HDMA dt.)
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Düsterer, atmosphärischer dichter Thriller von Stefan Ruzowitzky

Diskussion
Wien, stimmungsvoll inszeniert bei Dunkelheit, voller Bewegung. Man hört das Lärmen des Verkehrs. Funkelnde bunte Lichtreflexe umspielen ein Taxi. Özge Dogruol chauffiert Menschen durch die schön anmutende Nacht – ein äußerst nervenaufreibender Job, der die spröde Frau schnell an die Grenze ihrer Belastbarkeit bringt. Aber die gestählte Boxerin kann knallhart parieren. Als zwei Typen mit ihrem Auto eine Straße blockieren und die türkischstämmige Taxifahrerin zudem noch anmachen, schmettert sie einen der Männer kurzerhand gegen die Windschutzscheibe. Das ist nur ein Vorgeschmack von dem, was sie nach Dienstschluss zuhause erwartet. Als Özge ins Fenster ihrer Nachbarin blickt, entdeckt sie auf dem

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