Der Hund begraben

Komödie | Deutschland 2016 | 86 Minuten

Regie: Sebastian Stern

Ein arbeitslos gewordener Mann hadert mit sich und seinem Leben, und als ihm ein Hund zuläuft, sind seine Frau und seine Tochter begeistert, während er sich noch überflüssiger fühlt. Dann stirbt der stirbt, das Glück findet ein jähes Ende, und der Haussegen hängt schief, sodass ein ominöser Bekannter die schmerzhafte Lücke füllen soll. Tragikomödie über latente Unzufriedenheit, die zwischenmenschliche Beziehungen und Lebensträume aufs Korn nimmt und dabei geschickt zwischen den Tonlagen balanciert. Das mit Bedacht besetzte Ensemble setzt schwarzhumorige Tendenzen frei von Übertreibungen um.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2016
Regie
Sebastian Stern
Buch
Sebastian Stern
Kamera
Peter von Haller
Schnitt
Frank Müller
Darsteller
Justus von Dohnányi (Hans Waldmann) · Juliane Köhler (Yvonne Waldmann) · Georg Friedrich (Mike) · Ricarda Viola Zimmerer (Laura Waldmann) · Ben Cervilla Fischer (Fabi)
Länge
86 Minuten
Kinostart
23.03.2017
Fsk
ab 12; f
Genre
Komödie
Diskussion
Er ist auf den Hund gekommen. Er kann nichts dafür: Der Hund stand einfach da und hat ihn angeschaut, erst auf dem Feld und dann durch die Terrassentür. Zuvor hat Hans Waldmann seinen langjährigen Job in der Verwaltung einer Papierfabrik verloren. Kommt also vielleicht doch nicht von ungefähr, der Hund. In Sebastian Sterns Film kommt sowieso nichts von ungefähr. Ist alles hausgemacht. Zum Beispiel, dass Yvonne, die Frau von Hans, den Hund so toll findet. Deutlich toller als ihren Mann, von dem sie noch nicht einmal weiß, dass er seinen Job verloren hat. Dieser versucht zwar, Tochter und Frau im möglichst würdevollen Rahmen ins Bild zu setzen, beim gemeinsamen Abendessen etwa. Aber immer ist anderes wichtiger. Der neue Freund der Tochter beispielsweise. Bald sch

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