Überleben in Neukölln

Dokumentarfilm | Deutschland 2017 | 82 Minuten

Regie: Rosa von Praunheim

Dokumentarisches Porträt des Berliner Stadtteils Neukölln und einiger seiner schillernden Bewohner. Unter ihnen befinden sich der Travestiekünstler Stefan Stricker alias Juwelia, die 89-jährige Johanna Wilfriede Richter, die vor 40 Jahren hierher zog, um mit einer Frau zu leben, die „Polittunte“ Patsy l’Amour laLove sowie das Frauentrio „Die Rixdorfer Perlen“, das in seinen kabarettartigen Theaterstücken „Neukölln verteidigt“. Eine Ansammlung anrührender, bewegender und lustiger Figuren und Geschichten, die freilich statt der im Filmtitel angedeuteten Überlebensfrage eher allseits bekannte Gentrifizierungsfloskeln widergibt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Rosa von Praunheim · Markus Tiarks
Buch
Rosa von Praunheim
Kamera
Elfi Mikesch · Oliver Sechting · Markus Tiarks · Thomas Ladenburger
Musik
Juwelia · Jose Promis · Andreas M. Wolter
Schnitt
Mike Shephard
Länge
82 Minuten
Kinostart
23.11.2017
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion
Der Maler, Zeichner und Travestiekünstler Juwelia, mit bürgerlichem Namen Stefan Stricker, ist nebenbei auch ein Chronist des sich wandelnden Stadtteils Neukölln. „In Berlin, da liegt Neukölln. Ach wie schön, ach wie hip, ach wie trendy“, heißt es beispielsweise in einem seiner Songs. Oder: „Früher war Bratwurst und heute ist Champagner.“ Juwelias Chansons sind ein Mix aus Berliner Kiezvokabular, französischen Erotizismen und Glamour-Englisch. Zu hören sind sie unter anderem in der Galerie Studio St. Das ist ein im Reuterkiez gelegener Salon, „eine Art Atelier, eine Factory, jeder kann was machen, ein open Salon“, den Stricker seit 2006 betreibt. Der im hessischen Korbach geborene Künstler ist die Hauptfigur in Rosa von Praunheims Film „Überleb

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