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Kriminalfilm | Deutschland 2017 | 98 Minuten

Regie: Pierre Sanoussi-Bliss

Eine Frau entledigt sich ihres prügelnden Ehemanns, nicht ohne dessen Samen posthum für die Zeugung von Nachwuchs zu nutzen. Unterstützung findet sie bei ihren sehr unterschiedlichen Schwestern, bis ein neuer Mann die Frauengemeinschaft vor ernste Probleme stellt. Die No-Budget-Komödie kaschiert mit kessen Sprüchen den somnambulen Leerlauf der Handlung, bei der zentrale Ereignisse konsequent ins Off verlegt werden. Die weitgehend aus Abschweifungen und Meta-Kommentaren bestehende Groteske zielt auf ein camp-affines Publikum.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2017
Regie
Pierre Sanoussi-Bliss
Buch
Pierre Sanoussi-Bliss
Kamera
Peter Aichholzer
Schnitt
Robert von Wroblewsky
Darsteller
Winnie Böwe (Ama) · Floriane Daniel (Senta) · Astrid Ann Marie Pollmann (Klara) · Margit Bendokat (Rosa) · Walter Plathe (Erich)
Länge
98 Minuten
Kinostart
07.12.2017
Fsk
ab 16; f
Genre
Kriminalfilm | Satire
Diskussion
Die zweite Regiearbeit von Pierre Sanoussi-Bliss lässt sich in etwa so charakterisieren: geringes Budget, aber verschworene Mittäter und jede Menge kesser Sprüche. Der Film ist eine „unmoralische Komödie und ohne öffentliche Fördergelder als echtes „Freundschaftsprojekt“ (Sanoussi-Bliss) realisiert. Erzählt wird die Geschichte dreier höchst unterschiedlicher Schwestern, Ama, Senta und Klara, die aus unterschiedlichen Gründen ihr Verhältnis zu ihrem jeweiligen Partner klären müssen und sich dabei in mehrfacher Hinsicht unabhängig machen. Alles beginnt damit, dass die etwas träge Klara einmal mehr Opfer des prügelnden Fernfahrers Markus wird, was ihre beiden Schwestern nicht länger hinnehmen wollen. Doch die schwerkranke Klara möchte unbedi

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