Philadelphia

Drama | USA 1992 | 125 Minuten

Regie: Jonathan Demme

Ein junger karrierebewußter Anwalt, der seiner Firma verschweigt, daß er homosexuell ist und Aids hat, wird unter einem Vorwand entlassen und klagt gegen den früheren Arbeitgeber. Vordergründig um Verständnis und Toleranz werbender Film, der das Thema jedoch in seiner Berührungsangst nur aus sicherer Distanz angeht und dadurch letztlich die gesellschaftlichen Klischees bestätigt.

Filmdaten

Originaltitel
PHILADELPHIA
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1992
Regie
Jonathan Demme
Buch
Ron Nyswaner
Kamera
Tak Fujimoto
Musik
Howard Shore
Schnitt
Craig McKay
Darsteller
Tom Hanks (Andrew Becket) · Denzel Washington (Joe Miller) · Jason Robards (Charles Wheeler) · Mary Steenburgen (Belinda Conine) · Joanne Woodward (Sarah Becket)
Länge
125 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
Columbia TriStar Home (16:9, 1.85:1, DD2.0 engl/dt.)
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Diskussion
Andrew Beckett ist Juniorpartner in einer angesehenen Anwaltssozietät in Philadelphia: jung, intelligent, karrierebewußt. Die Senioren wissen, was sie an ihm haben. Was sie nicht wissen ist, daß Andrew ihnen etwas verheimlicht. Andrew ist homosexuell und hat AIDS. Justament an dem Tag, an dem man ihm einen der wichtigsten Fälle anvertraut und ihn in die Hierarchie der Senioren aufnimmt, entdeckt einer der Partner ein Mal an seiner Schläfe. Wenige Tage später sind für Andrew die Träume von einem steilen Aufstieg in die Ränge der Prominentenanwälte ausgeträumt. Er wird mit seiner Entlassung konfrontiert, angeblich wegen enttäuschender Unproduktivität und nachlässiger Arbeitsmoral. Die Firma (man fühlt sich an John Ghrishams konspirative Sozietät erinnert) hat in aller Eile entsprechendes Beweismaterial arrangiert. Andrew versteht, warum man ihn entläßt, doch es ist nicht einfach für ihn, einen Anwalt zu finden, der ihn, den Homosexuellen, den AIDS-Kranken, gegen eine der mächtigsten Partnerschaften in Philadelphia vertreten will. So bleibt Andrew schließlich an dem Farbigen Joe Miller hängen, der alle Homosexuellen verabscheut, sich aber - je länger der Prozeß dauert - um so nachhaltiger zu einem Apologeten der Toleranz wande

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