Karl Marx - Der deutsche Prophet

Biopic | Deutschland 2018 | 88 Minuten

Regie: Christian Twente

Dokudrama über den Philosophen Karl Marx (1818-1883) aus Anlass seines 200. Geburtstages. Ausgehend von einer späten Reise von London über Algier, Monte Carlo und Paris blickt der Film auf Leben und Wirken von Karl Marx zurück, doch reduzieren sich die biografischen Stationen weitgehend auf eine Parade von Anekdoten, Bonmots und pädagogischen Schaubildern. Auch die Engführung auf heute kurrente Themen wird dem umfassenden theoretischen Oeuvre von Marx kaum gerecht. Ausgezeichnet ist immerhin die darstellerische Leistung von Mario Adorf in den Spielszenen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2018
Regie
Christian Twente
Buch
Peter Hartl
Kamera
Martin Christ
Musik
Rudolf Moser
Schnitt
Ramin Sabeti
Darsteller
Mario Adorf (Karl Marx) · Oliver Posener (Der junge Karl Marx) · Sarah Hostettler (Eleanor Marx) · Lutz Blochberger (Friedrich Engels) · Nina Petri (Lenchen)
Länge
88 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Biopic | Dokumentarfilm
Diskussion
Mit einer doppelten Überraschung beginnt Christian Twentes Dokudrama, das dem folgenreichsten und umstrittensten Denker des 19. Jahrhunderts zu seinem 200. Geburtstag gewidmet ist: Gleich in der ersten Szene spaziert der betagte Karl Marx durch die Gassen eines arabischen Städtchens: „Algier 1882“. Eine Fieberfantasie? War Marx in Nordafrika? Was suchte er da? Zweite Überraschung: Mario Adorf verkörpert den alten, bärtigen, knorrigen Marx prächtig, fügt sich auch trefflich in die Marx-Ikonographie. In Algier geht der Untergangsprophet des Kapitalismus zum Barbier, um sich den wuchernden Bart ein klein wenig stutzen zu lassen, und danach entsteht beim Fotografen dieses en face-Porträt, das a

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