Christopher Robin

Drama | USA 2018 | 104 Minuten

Regie: Marc Forster

Fantasy-Drama über Christopher Robin, den Jungen aus A.A. Milnes „Pu der Bär“, das dessen Schicksal als Erwachsener fortspinnt: Mit dem Erwachsenwerden verliert Christopher seine kindliche Unbeschwertheit und den Kontakt zu Pu und seinen Freunden aus dem „Hundert-Morgen-Wald“. Als Ehemann und Vater entfremdet er sich durch den Arbeitsstress seiner Familie und muss erst durch die Wiederbegegnung mit Pu den Kopf zurechtgerückt bekommen. Der Film entfaltet sich als vergnüglicher Clash zwischen effizienzgesteuerter Erwachsenenwelt und Pu und seinen Freunden als Repräsentanten kindlicher Fantasie; dabei schlägt die Inszenierung einen latent melancholischen Tonfall an, der den Film eher zum Nostalgie-Fest für Erwachsene denn zum Kinder-Spaß prädestiniert. - Sehenswert ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
CHRISTOPHER ROBIN
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2018
Regie
Marc Forster
Buch
Alex Ross Perry · Allison Schroeder
Kamera
Matthias Koenigswieser
Musik
Jon Brion
Schnitt
Matt Chesse
Darsteller
Ewan McGregor (Christopher Robin) · Hayley Atwell (Evelyn Robin) · Bronte Carmichael (Madeline Robin) · Mark Gatiss (Giles Winslow) · Orton O'Brien (Junger Christopher Robin)
Länge
104 Minuten
Kinostart
16.08.2018
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 10.
Genre
Drama | Fantasy | Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Walt Disney (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Walt Disney (16:9, 2.35:1, dts-HDMA7.1 engl., DD7.1 dt.)
DVD kaufen

Vergnüglich-nostalgisches Fantasy-Drama über den erwachsen gewordenen Christopher Robin aus A.A. Milnes „Pu der Bär“-Büchern, dem sein Teddybär Pu und die anderen Kuscheltiere die Freude an der Fantasie wiedergeben.

Diskussion

Nach „Paddington“ ist der zweite große Bär der britischen Kinderbuchliteratur an der Reihe, als Filmfigur wiederentdeckt zu werden. Schon 2017 kreiste Simon Curtis’ „Goodbye, Christopher Robin“ (fd 45 504) um A. A. Milnes „Pu, der Bär“ (1926) – allerdings nicht als Verfilmung, sondern als Filmbiografie über den Autor und dessen ambivalente Beziehung zu seinem Sohn Christopher Robin, dessen Kuscheltiere dem Vater die Idee für seinen Bestseller lieferten und der in fiktionalisierter Form als Protagonist in den Geschichten mitmischte. In Marc Forsters Disney-Film „Christopher Robin“ – das Studio sicherte sich die Rechte an dem Stoff schon in den frühen 1960er-Jahren und baute daraus ein Zeichentrick-Franchise auf – sind Pu, Ferkel, der Esel I-Aah und Co. nun keine Ausgeburten kindlicher Spiele beziehungsweise des Hirns eines schriftstellernden Vaters, sondern echt: In der Exposition sieht man, wie die kauzigen Gesellen (die passend zu ihren literarisch

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren