Green Book - Eine besondere Freundschaft

Biopic | USA 2018 | 131 Minuten

Regie: Peter Farrelly

Im Jahr 1962 engagiert ein kultivierter schwarzer Pianist einen proletenhaften italienischstämmigen Chauffeur für eine Konzerttour durch die US-Südstaaten, wo Rassismus, Diskriminierung und Gewalt gegen Schwarze an der Tagesordnung sind. Die auf einer realen Begebenheit beruhende Tragikomödie skizziert die Annäherung und Freundschaft zweier gegensätzlicher Charaktere, ohne die bitteren Seiten, Zynismus, Hass und Häme, zu unterschlagen. Das von zwei herausragenden Darstellern und einem warmherzigen Humor getragene Road Movie skizziert einen Lernprozess in beide Richtungen, der Aktualisierungen meidet, aber die Verachtung des schwarzen Körpers schmerzhaft spürbar macht. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
GREEN BOOK
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2018
Regie
Peter Farrelly
Buch
Nick Vallelonga · Brian Hayes Currie · Peter Farrelly
Kamera
Sean Porter
Musik
Kris Bowers
Schnitt
Patrick J. Don Vito
Darsteller
Viggo Mortensen (Frank "Tony Lip" Vallelonga) · Mahershala Ali ("Doc" Don Shirley) · Linda Cardellini (Dolores Vallelonga) · Dimiter D. Marinov (Oleg) · Mike Hatton (George)
Länge
131 Minuten
Kinostart
31.01.2019
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Biopic | Drama | Komödie | Road Movie

Heimkino

Verleih DVD
Twentieth Century Fox
Verleih Blu-ray
Twentieth Century Fox
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Im Jahr 1962 chauffiert ein italienischstämmiger Prolet einen gebildeten schwarzen Pianisten durch die US-Südstaaten. Eine Feel-Good-Tragikomödie über Rassismus und Diskriminierung, die von zwei herausragenden Darstellern und einem warmherzigen Humor getragen wird.

Diskussion

Im Jahr 1962 chauffiert ein italienischstämmiger Prolet einen gebildeten schwarzen Pianisten durch die US-Südstaaten. Eine Feel-Good-Tragikomödie über Rassismus und Diskriminierung, die von zwei herausragenden Darstellern und einem warmherzigen Humor getragen wird.

Einmal wirft Don Shirley mit großer Geste einen abgenagten Hühnerknochen aus dem Fenster des fahrenden Autos. Er macht dies mit einer so spürbaren Freiheit und Freude, dass es wahrlich herzerweichend ist; zum ersten Mal in seinem Leben hat der kultivierte, stets beherrschte Ausnahmepianist so etwas Bodenständiges, in seinen Augen völlig Ungehobeltes, getan. Es ist, als öffne sich ihm eine neue Welt – oder zumindest ein neuer Blick auf die Welt.

Die Tür zu dieser Welt hat sein Fahrer Tony Lip aufgestoßen. Der italienischstämmige New Yorker ist das pure Gegenteil des belesenen, eleganten, aber auch einsamen und ziemlich verkrampften Shirley. Tony ist ungebildet, hat keine Manieren, spricht Slang und isst unfassbare Mengen fettigen Zeugs. Aus dem krassen Gegensatz zwischen diesen von

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