Womit haben wir das verdient?

Komödie | Österreich 2018 | 92 Minuten

Regie: Eva Spreitzhofer

Die Tochter einer atheistischen Feministin aus Wien konvertiert zum Islam und stellt den familiären Patchwork-Haushalt durch radikale Speisevorschriften und Alltagsregeln auf den Kopf. Mit Situationskomik und viel schwarzem Humor spießt die satirische Komödie die ambivalenten Reaktionen der Umwelt auf, hält sich aber auch nicht mit bissigen Karikaturen des Islamismus zurück. Pointierte Dialoge und gut aufgelegte Darsteller ermöglichen einen humoristischen Lichtblick im Dschungel allzu bierernster Debatten um Identität und Religion. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
WOMIT HABEN WIR DAS VERDIENT?
Produktionsland
Österreich
Produktionsjahr
2018
Regie
Eva Spreitzhofer
Buch
Eva Spreitzhofer
Kamera
Xiaosu Han · Andreas Thalhammer
Musik
Iva Zabkar
Schnitt
Alarich Lenz
Darsteller
Caroline Peters (Wanda) · Chantal Zitzenbacher (Nina) · Simon Schwarz (Harald) · Emily Cox (Therapeutin) · Kida Khodr Ramadan (Imam)
Länge
92 Minuten
Kinostart
24.01.2019
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie
Diskussion

Die Tochter einer atheistischen Feministin konvertiert zum Islam. Eine satirische Komödie mit pointierten Dialogen, viel schwarzem Humor und brillanter Situationskomik.

Was ist das Schlimmste, was pubertierende Kinder ihren Eltern antun können? Drogen nehmen, die Schule abbrechen, magersüchtig oder rechtsradikal werden? Die 51-jährige Filmemacherin Eva Spreitzhofer konnte sich noch Schrecklicheres vorstellen: „Wenn meine Tochter religiös werden und sich ein Kopftuch aufsetzen würde.“ Aus dieser düsteren Vorstellung entstand für die überzeugte Feministin und Atheistin die Grundidee ihres Spielfilmdebüts, denn: „Immer wenn der Protagonistin das Schlimmste passiert, was sie sich vorstellen kann, ist das ein guter Ausgangspunkt für eine Komödie“, so Spreitzhofer.

Die beginnt mit

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