Orangentage

Drama | Deutschland/Polen/Slowakei/Tschechische Republik 2018 | 90 Minuten

Regie: Ivan Pokorny

Ein 15-jähriger Junge leidet unter dem Tod seiner Mutter. Obwohl er seiner Schwester und auch seinem Vater nach Kräften beisteht, trägt er schwer an seinem Schicksal. Erst die Freundschaft zu einem gleichaltrigen, nach Orangen duftenden Mädchen ändert daran etwas. Der sorgfältig fotografierte und in den Figuren und ihren Beziehungen fein ausgearbeitete Jugendfilm will aber auch noch ein Sozialdrama erzählen und wandelt sich sogar zum Öko-Thriller, was der Romanadaption über das Heranwachsen im Erzgebirge nicht sonderlich bekommt. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
UZLY A POMERANCE
Produktionsland
Deutschland/Polen/Slowakei/Tschechische Republik
Produktionsjahr
2018
Regie
Ivan Pokorny
Buch
Iva Procházková
Kamera
Jürgen Rehberg
Musik
Jirí Hájek
Schnitt
Andreas Baltschun · Michal Hyka · Patrik Pass
Darsteller
Tomas Dalecky (Darek) · Emilie Neumeister (Hanna) · Stanislav Majer (Dareks Vater) · Hana Bartonová (Ema) · Ewa Farna (Marta)
Länge
90 Minuten
Kinostart
30.05.2019
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Drama | Jugendfilm | Liebesfilm | Literaturverfilmung
Diskussion

Fein nuancierter Jugendfilm über einen 15-Jährigen aus dem Erzgebirge, der unter dem Tod seiner Mutter leidet, sich dann aber in ein gleichaltriges Mädchen verliebt.

Es gab einmal eine regelrechte Blütezeit des tschechischen Kinderfilms. Zwischen den 1950er- und 1970er-Jahren entstanden Werke, die längst zu den Klassikern des Genres zählen. Etwa der Puppentrickfilm Prinz Bajaja (1950), die legendäre Fernsehserie „Pan Tau“ (1966-1978) sowie die Mutter aller Märchenfilme, Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (1973). Mittlerweile kommen nicht mehr viele Kinderfilm-Produktionen aus der Tschechischen Republik in Deutschland ins Kino, doch vielleicht sorgt „Orangentage“ ja

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