Die Wiese - Ein Paradies nebenan

Dokumentarfilm | Deutschland 2019 | 93 Minuten

Regie: Jan Haft

Naturwiesen sind Teil der Kulturlandschaft und beherbergen eine ungeheure Fülle unterschiedlichster Lebewesen und Pflanzen, die durch die Intensivierung der Landwirtschaft aber vom Aussterben bedroht sind. Der inhaltlich wie visuell meisterliche Film skizziert die enorme Artenvielfalt dieses Lebensraums im Wechsel der Jahreszeiten. Dabei kommen virtuose Hilfsmittel wie Super-Zeitraffer und -Zeitlupe, Mikro-, Makro- und Mini-Drohnenbilder zum Einsatz. Auch akustisch bringt der Film die üppige Fülle der Natur zu Gehör und verbindet die faszinierenden Eindrücke mit dem eindringlichen Appell, das bedrohte Ökosystem zu retten. - Sehenswert ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2019
Regie
Jan Haft
Buch
Jan Haft
Kamera
Kay Ziesenhenne · Jan Haft
Musik
Dominik Eulberg · Sebastian Schmidt
Schnitt
Carla Braun-Elwert
Länge
93 Minuten
Kinostart
04.04.2019
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 10.
Genre
Dokumentarfilm | Tierfilm
Diskussion

Inhaltlich wie visuell-akustisch meisterlicher Dokumentarfilm über die bedrohte Sphäre der Naturwiesen, der die enorme Artenvielfalt zwischen Grashalmen und Blumenstängeln mit virtuosen filmischen Mitteln zum Sprechen und Klingen bringt.

„Für uns ist die Wiese eine Augenweide“, heißt es eingangs. Der Dokumentarfilm von Jan Haft ist es ebenfalls. Im Mittelpunkt steht die Wiese als Lebensraum im Wechsel der Jahreszeiten. Da summt und brummt es unablässig im Gras, farbenprächtige Wildblumen und Kräuter recken ihre Blüten zur Sonne, um sie herum schweben Falter, schwirren Bienen und Käfer – ein abwechslungsreicher Reigen.

Zu Beginn werden einige Hauptfiguren vorgestellt: ein Reh und ein Fuchs, die mit Vögeln, Insekten und Pflanzen die Wiese bevölkern. Zunächst aber gibt es Informationen über die Wiese, die Teil der Kulturlandschaft ist, also zumindest teilweise vom Menschen erschaffen wurde. Eine Wiese, die nicht gemäh

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