Star Trek: Picard

Science-Fiction | USA 2020 | 491 (10 Folgen) Minuten

Regie: Hanelle M. Culpepper

Spin-off-Serie aus dem „Star Trek“-Universum, zentriert um die Figur des ehemaligen Enterprise-Captains Jean-Luc Picard: Der einstige Raumschiff-Kommandant hat sich nach dem Scheitern einer Rettungsmission erbittert in den Ruhestand auf sein französisches Landgut zurückgezogen, begibt sich wegen einer Androidin aber auf eine gefahrvolle Reise: Mit einer kleinen Crew an Helfern versucht er, die künstliche junge Frau vor Killern zu retten, die aus geheimnisvollen Gründen hinter ihr her sind. Eine mitreißende Erweiterung des Franchise, die die Lust an exotisch-futuristischen außerirdischen Kulturen und Technologien und an Science-Fiction-Action mit einer Prise Nostalgie vereint. Zugleich greift sie im Geist der „Social Science Fiction“ Missstände der Gegenwart auf und wendet sich gegen eine Mentalität, in der aus Angst und Egoismus Feindseligkeit und Gewalt erwachsen. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
STAR TREK: PICARD
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2020
Regie
Hanelle M. Culpepper · Jonathan Frakes · Akiva Goldsman · Maja Vrvilo · Douglas Aarniokoski
Buch
Kirsten Beyer · Michael Chabon · Alex Kurtzman
Kamera
Philip Lanyon · Darran Tiernan
Musik
Jeff Russo
Schnitt
Andrew Coutts · Steve Haugen · Sarah C. Reeves
Darsteller
Patrick Stewart (Jean-Luc Picard) · Santiago Cabrera (Cristobal "Chris" Rios) · Isa Briones (Dahj/Soji) · Michelle Hurd (Raffi Musiker) · Alison Pill (Dr. Agnes Jurati)
Länge
491 (10 Folgen) Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Science-Fiction | Serie

Heimkino

Verleih DVD
Universal
Verleih Blu-ray
Universal
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Eine letzte Mission für den ehemaligen Enterprise-Captain Jean-Luc Picard: Zusammen mit dem Roman „Star Trek: Picard – Die letzte und einzige Hoffnung“ erweiterte die Serie das Science-Fiction-Franchise um neue Abenteuer, in denen nicht zuletzt ein Appell an die Gegenwart steckt.

Diskussion

Hoffnung war sozusagen der WARP-Antrieb, mit dem „Star Trek“ in den 1960er-Jahren durchstartete, um die Popkultur zu erobern. Während in der Realität der Kalte Krieg für Atombomben-Endzeit-Ängste sorgte, entwarf Gene Roddenberry mit seiner 1966 erstmals ausgestrahlten Serie um die Abenteuer des „Raumschiff Enterprise“ eine im 23. Jahrhundert angesiedelte Zukunftsutopie, in der die Menschheit ihre politischen und ethnischen Konflikte überwunden hat. Als Teil einer friedlichen Föderation von Planeten schickt sie Raumschiffe auf Forschungsmissionen in die unbekannten Weiten des Weltraums - voller Neugier auf statt voller Angst vor dem Fremden.

In den jüngsten Fortschreibungen der Science-Fiction-Saga, der Serie „Star Trek: Picard“ und dem Roman „Star Trek: Picard - Die letzte und einzige Hoffnung“, ist diese Utopie einer nicht nur technologisch-wissenschaftlich, sondern auch ethisch-moralisch gereiften Menschheit ins Wanken geraten. „Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass die Sternenflotte einmal für Angst und Intoleranz steht“, klagt die Hauptfigur Jean-Luc Picard (Patrick Stewart), einst Captain der USS Enterprise, nun aber verbitterter Ruheständler.

Die Integrität der Föderation steht in Frage

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