Doch das Böse gibt es nicht

Drama | Iran/Deutschland/Tschechische Republik 2019 | 152 Minuten

Regie: Mohammad Rasoulof

Vier Episoden über Menschen im Iran, die direkt oder indirekt mit der Todesstrafe konfrontiert sind: Ein liebender Familienvater geht nach einem ganz normalen Tag nachts seiner grausamen Arbeit nach. Ein Soldat weigert sich, einen zum Tode verurteilten Mann zu töten. Ein anderer Soldat reist in die Provinz, um seiner Geliebten einen Heiratsantrag zu machen. Doch der Tod eines hingerichteten Freundes überschattet das Vorhaben. Eine iranische Studentin besucht ihren Onkel in den einsamen Bergen Irans, wo sie eines Geheimnisses innewird, das sie erschüttert. Der aufrüttelnde Film kreist um das Verhältnis von Moral und Zwang, Widerstand und Überleben in einer despotischen Welt. Trotz aller Kritik an der politischen Führung des Irans ist der Film aber auch eine Ode an das Land, seine Landschaften und seine Bewohner. - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
SHEYTAN VOJUD NADARAD
Produktionsland
Iran/Deutschland/Tschechische Republik
Produktionsjahr
2019
Regie
Mohammad Rasoulof
Buch
Mohammad Rasoulof
Kamera
Ashkan Ashkani
Musik
Amir Molookpour
Schnitt
Mohammadreza Muini · Meysam Muini
Darsteller
Ehsan Mirhosseini (Heshmat) · Shaghayegh Shourian (Razieh) · Kaveh Ahangar (Pouya) · Alireza Zareparast (Hasan) · Salar Khamseh (Salar)
Länge
152 Minuten
Kinostart
19.08.2021
Fsk
ab 12; f
Pädagogische Empfehlung
- Sehenswert ab 16.
Genre
Drama | Episodenfilm

Heimkino

Verleih DVD
Grandfilm/Absolut (16:9, 1.78:1, DD5.1 dt.)
DVD kaufen

Vier Episoden über Menschen im Iran, die direkt oder indirekt mit der Todesstrafe konfrontiert sind. Der aufrüttelnde Film kreist um das Verhältnis von Moral und Zwang, Widerstand und Überleben in einer despotischen Welt.

Diskussion

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto

Kommentieren