Panther

- | USA 1995 | 124 Minuten

Regie: Mario Van Peebles

Aufwendig inszenierter Spielfilm über die Blütezeit der 1966 als Nachbarschaftshilfe in Kalifornien gegründeten und danach schnell zur politisch ernstzunehmenden Gruppierung heranreifenden "Black Panther Party for Self Defense". Weitgehend den historischen Fakten und Figuren folgend, schädigt der Film seine ehrenwerten Absichten durch allzu undifferenzierte Charakterzeichnungen und thesenhaft-trockene Dialoge. Ein Ärgernis ist die deutsche Synchronisation, die dem Film endgültig seine Authentizität raubt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
PANTHER
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1995
Regie
Mario Van Peebles · Melvin Van Peebles
Buch
Mario Van Peebles · Melvin Van Peebles
Kamera
Edward J. Pei
Schnitt
Earl Watson
Darsteller
Kadeem Hardison (Judge) · Bokeem Woodbine (Tyrone) · Joe Don Baker (Brimme) · Courtney B. Vance (Bobby Seale) · Tyrin Turner (Cy)
Länge
124 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Verleih DVD
VCL (1.66:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Okland, Kalifornien im Jahre 1966: An einer Straßenkreuzung wird ein farbiger Junge auf dem Weg zur Schule von einem Auto überfahren. Seine Verletzungen sind tödlich. Es ist nicht der erste Unfall an dieser Ecke. Alle Bitten der vorwiegend farbigen Bewohner des Viertels an die Stadtverwaltung, die Kreuzung durch eine Ampel zu entschärfen, sind erfolglos geblieben. So nehmen ein paar junge Männer die Sache nun selbst in die Hand und regeln den Verkehr. Mit dabei sind u.a. Huey Newton und Bobby Seale. Um diese beiden entwickelt sich nach und nach eine Gruppe, die es nicht bei der Nachbarschaftshilfe belassen will, sondern den Kampf gegen Rassismus und Polizeiterror auf

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