Das Leben - ein Sechserpack

Komödie | USA 1993 | 111 (DVD: 109) Minuten

Regie: Fred Schepisi

Ein charmanter junger schwarzer Schwindler schleicht sich mit kunstvollen Lügengespinsten in die New Yorker Schickeria ein. Als seine Betrügereien auffliegen, ist ein von ihm hereingelegtes Ehepaar so enttäuscht, dass ihnen der Hochstapler fast fehlt. Sie stellen Nachforschungen an - und stoßen auf ein groteskes Geheimnis. In Rückblenden brillant erzählte und gespielte Satire über die sozialen Abstände zwischen Menschen. Der Film transponiert eine glänzende Bühnenvorlage überzeugend in Breitwandbilder. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
SIX DEGREES OF SEPARATION
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1993
Regie
Fred Schepisi
Buch
John Guare
Kamera
Ian Baker
Musik
Jerry Goldsmith
Schnitt
Peter Honess
Darsteller
Stockard Channing (Ouisa) · Will Smith (Paul) · Donald Sutherland (Flan) · Ian McKellen (Geoffrey) · Mary Beth Hurt (Kitty)
Länge
111 (DVD: 109) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Komödie | Drama | Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
Vocomo
Verleih Blu-ray
Vocomo
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Diskussion

Ein junger schwarzer Hochstapler schleicht sich bei reichen New Yorkern ein und verunsichert diese, weckt aber auch ihren Wunsch, den Betrüger wiederzutreffen. Eine glänzende und ausgezeichnet gespielte Satire über die sozialen Grenzen zwischen Menschen und die Verhaltensregeln der High Society.

Von dem grobschlächtigen deutschen Titel, unter dem Fred Schepisis Theater-Adaption 1996 in Deutschland erschien – nur im Fernsehen und drei Jahre nach der US-Premiere – darf man sich nicht abschrecken lassen: Im Original heißt der Film wie John Guares zugrunde liegendes Theaterstück, nämlich „Six Degrees of Separation“, womit jene sechs Ecken gemeint sind, über die angeblich jeder Mensch auf dem Erdball jeden anderen kennen soll. Wenn man nur wüsste, wer diese sechs Leute sind, wäre es also theoretisch für jeden von uns möglich, sich der Queen oder George Clooney vorstellen zu lassen. Das klingt nach erstaunlich wenig; trotzdem werden die wenigsten von uns je einen dieser „Oberen Zehntausend“ kennenlernen. Und darum geht es in „Six Degrees of Separation“: um die sozialen Abstände zwischen den Menschen, die unsichtbaren „gläsernen

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