Im Jahr 1998 will der Rechtsanwalt Robert Biloot (Mark Ruffalo) den aufgebrachten Wilbur (Bill Camp) eigentlich möglichst schnell abwimmeln. Der Bauer aus der Kleinstadt Parkersburg steht mit einer Kiste voller Videokassetten in seiner Kanzlei und behauptet, dass das Massensterben seiner Kühe etwas mit dem dort ansässigen Chemiekonzern DuPont zu tun habe. Obwohl Robert solche Unternehmen normalerweise vertritt und nicht verklagt, macht er eine Ausnahme. Was mit einer kleinen Gefälligkeit beginnt, führt schließlich zur Aufdeckung eines der größten Umweltskandale in der US-Geschichte.
Der auf wahren Ereignissen basierende Justizkrimi von Todd Haynes konzentriert sich ganz auf den zermürbenden Kampf des leidenschaftlichen Juristen, dessen Recherchen zur zermürbenden Kleinstarbeit werden, die seine Gesundheit, seinen Ruf und auch die Beziehung zur Familie zu ruinieren droht. Mark Ruffalo spielt den schließlich gebrochenen, gesellschaftlich isolierten Mann mit authentischer Erschöpfung. Im Film zeigt sich das nicht nur druch heroische Leistungen oder Ansprachen, sondern durch die schwere Arbeit, die Körper und Geist zerstören kann