Fabian Tietke

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Wozu Filmbildung?

Um das Thema Filmbildung wird in Deutschland immer wieder heftig gestritten. Jüngst meldete sich der „Hauptverband Cinephilie“ (HvC) mit einem Positionspapier zu Wort, in dem eine strukturelle Verankerung der Filmbildung gefordert und die Politik in die Pflicht genommen wird. In dem Papier wird auch deutlich, worum es in dieser Auseinandersetzung im Kern geht: um über Filme in all ihren Erscheinungsformen mehr gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

Von Fabian Tietke

Alles außer Mainstream

Nun, da die Kinos geschlossen sind und man in den eigenen vier Wänden nach Fenstern in fremde Welten sucht, merkt man plötzlich, dass sich im Internet jenseits von Netflix & Co. viele neue Möglichkeiten eröffnen. Eine Auswahl verschiedener Anbieter mit einem vielgestaltigen Filmkunst-Angebot, erweitert mit zahlreichen aktuellen Filmtipps.

Von Fabian Tietke

Des Kinos Wunderhorn

Jetzt, da die Kinos geschlossen sind und man in den eigenen vier Wänden nach Fenstern in fremde Welten sucht, merkt man plötzlich, dass sich im Internet jenseits von Netflix & Co. viele neue Möglichkeiten eröffnen. Dort ist längst eine bunte Szene entstanden, die ein reiches, vielfältiges Angebot primär an Filmkunst, aber auch an Experimental- oder Dokumentarfilmen bereithält. Ein erster Versuch, sich einen Überblick zu verschaffen.

Von Fabian Tietke

Im Würgegriff der Pandemie

Filmfestivals geht es wie allen anderen Großveranstaltungen: Sie finden derzeit nicht statt. Viele wollen sich freilich nicht tatenlos mit der Situation abfinden, sondern stampfen binnen Tagen eine Online-Version aus dem Boden oder basteln an anderen Alternativen. Dennoch tauchen Fragen auf, wie es mit der Filmkultur generell weitergeht.

Von Fabian Tietke

Brandspuren

Die Deutsche Kinemathek zeigt in der Ausstellung „Brandspuren“ (28.11.2019-31.5.2020) historische Filmplakate, die einen abenteuerlichen Weg hinter sich haben: Entstanden in den 1920er- und 1930er-Jahren, wurden sie im Zweiten Weltkrieg in einem Salzbergwerk eingelagert und erst nach gut 40 Jahren geborgen. Dank der Kunst der Restauration erstrahlen die stark angegriffenen Plakate nun wieder vielfältig und farbenfroh.

Von Fabian Tietke

Wem gehört die Wahrheit?

Ist es politisch fahrläsig, wenn ein Dokumentarfilm wie „Lord of the Toys“, der rechtsradikale Youtuber porträtiert, eine klare Positionierung gegenüber seinen Protagonisten missen lässt? Im Rahmen des Dokfestivals Leipzig ging ein Symposium der Frage nach, wieviel Haltung man Dokumentarfilmen über politische Themen abverlangen kann oder muss.

Von Fabian Tietke

Die Kraft der Liebe

Frank Borzage (1894-1962) gehörte zu den produktivsten Regisseuren des Hollywood-Kinos. Seinen Ruhm erwarb er sich vor allem mit seinen Melodramen, in denen er Hohelieder auf die Gefühlswelten der „kleinen Leute“ sang, daneben bewährte er sich aber in unterschiedlichsten Genres und glänzte als sorgfältiger Milieuzeichner. Eine Retrospektive in Berlin ermöglicht nun die Wiederentdeckung des optimistischen Chronisten sozialer Verhältnisse.