Lucas Barwenczik

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Melancholische Melodien

Bei der 19. Ausgabe des „Nippon Connection“-Filmfestivals in Frankfurt spielte die Musik als glühende Herzkammer wie auch als Filter, der die Monotonie des Alltags erträglich macht, eine auffallende Rolle. Das hatte wohl auch damit zu tun, dass viele Filme um private Dinge, Persönliches und Allerinnerstes, kreisten. Höhepunkte des gut besuchten Festivals waren allerdings feingesponnene Animes.

Von Lucas Barwenczik

Berlinale 2019: Lucas Barwenczik über "Heimat ist ein Raum aus Zeit"

Als „eindrücklichen, klarsichtigen und wahrhaftig großen Film“ würdigte die Caligari-Jury das 218-Minuten-Werk von Thomas Heise, in dem der Dokumentarist den vielfältigen Spuren seiner Familie im 20. Jahrhundert nachspürt. Der Filmkritiker Lucas Barwenczik war Mitglieder der Jury. In dem Text geht er der eigenwilligen Kombination von leeren Landschaftsbildern und den Dokumenten bedrängten Lebens nach.


Von Lucas Barwenczik

Autokraten und das Kino: Eine Liebesgeschichte

Politisch nährt das Erstarken autoritärer Herrschertypen à la Putin, Trump und Erdoğan derzeit viele Sorgen um die Stabilität von Demokratien. Auch das Kino hat über Alleinherrscher viel zu erzählen. Es pflegt eine spannungsvolle Liebesbeziehung zu den „Großen Männern“ – und die Autokraten erwidern diese Liebe.

Neues Kino aus Japan

Vom Anime bis zum Yakuza-Film, von der Coming-of-Age-Geschichte bis zum Horror: Beim Nippon Connection Filmfestival 2018 (29.5.-3.6.) gab es auch dieses Jahr wieder allerlei filmische Blüten aus Fernost zu entdecken. Ein Überblick über Filme, die bereits einen deutschen Kino- bzw. Heimkinostart haben. Und solche, die es verdient hätten.

Maschinen. Menschen. Götter.

Am 30. November ist der britische Regisseur und Produzent Ridley Scott 80 Jahre alt geworden. In den vergangenen 40 Jahren schuf er Klassiker wie „Alien“, „Blade Runner“ und „Thelma & Louise“. Das Porträt eines Wanderers zwischen Mainstream- und Autorenkino.