Hitlerjunge Salomon

Kriegsfilm | BR Deutschland/Frankreich 1989 | 113 Minuten

Regie: Agnieszka Holland

Ein 14jähriger jüdischer Junge flieht während des "Dritten Reiches" nach Polen, landet in einem russischen Waisenhaus, wird als "Volksdeutscher" befreit und in einer elitären Hitlerjugend-Schule erzogen. Inszenatorisch und schauspielerisch schwache Verfilmung authentischer Erlebnisse, die nur wegen ihres Themas Interesse verdient. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
BR Deutschland/Frankreich
Produktionsjahr
1989
Regie
Agnieszka Holland
Buch
Agnieszka Holland
Kamera
Jacek Petrycki
Musik
Zbigniew Preisner
Schnitt
Ewa Smal
Darsteller
Salomon Perel (Salomon Perel heute) · Marco Hofschneider (der junge Sally) · René Hofschneider (Isaak, Sallys Bruder) · Pjotr Kozlowski (David, Sallys Bruder) · Klaus Abramowsky (Sallys Vater)
Länge
113 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Kriegsfilm | Drama | Literaturverfilmung

Diskussion
Erst das Gerangel um die "Oscar"-Nominierung (vgl. Bericht Seite 41) bescherte diesem Film jene Publizität, die er hierzulande sonst nie bekommen hätte. Die deutsche Auswahlcommission schob künstlerische Gründe - was unverständlich ist angesichts bisher nominierter deutscher Beiträge - und (im nachhinein) produktionstechnische vor. Auch die Begründung, daß der Film nicht überwiegend von Deutschen gemacht sei, wirkt geradezu kleinich angesichts der Tatsache, daß man Filme wie "Der Name der Rose", "Unendliche Geschichte II" u.a. gern unter "Made in Germany" vorzeigte.

Die in Paris lebende Polin Agnieszka Holland hatte sich mit "Bittere Ernte" (fd 24 998) schon einmal dem Thema verfolgter Jugend während der Nazi-Herrschaft gewi

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren