Das zweite Leben des Friedrich Wilhelm Georg Platow

- | DDR 1973 | 89 Minuten

Regie: Siegfried Kühn

Ein 57jähriger Schrankenwärter gibt sich als sein 20 Jahre jüngerer Sohn aus, um an einem Qualifizierungslehrgang teilnehmen zu können. Er erbringt damit den Nachweis, dass der Mensch mehr ist und kann, als seine Akten über ihn aussagen. Satirische Komödie, die nicht zuletzt das Betroffensein des Individuums durch wissenschaftlich-technischen Fortschritt spiegelt. Wegen seiner kritischen Töne und der ungewöhnlichen Form mit hintergründigen Bildern und Dialogen beargwöhnt, kam der Film 1973 nur mit wenigen Kopien in die DDR-Kinos; eine Premiere fand nicht statt, Rezensionen durften nicht verfasst werden. Herausragend: der seine Skurrilität ausspielende Hauptdarsteller. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
DDR
Produktionsjahr
1973
Regie
Siegfried Kühn
Buch
Helmut Baierl · Siegfried Kühn
Kamera
Roland Dressel
Musik
Hans-Jürgen Wenzel
Schnitt
Brigitte Krex
Darsteller
Fritz Marquardt (Platow) · Gisela Hess (Malvine) · Jürgen Holtz (Dieter Schildt) · Volkmar Kleinert (Ditfurt) · Barbara Adolph (Sekretärin von Rennmark)
Länge
89 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

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