Zum Beispiel Balthasar

Drama | Frankreich/Schweden 1965 | 94 (Orig. 95) Minuten

Regie: Robert Bresson

Um das Schicksal eines meist verachteten und geschundenen Esels namens Balthasar ranken sich episodisch die Schicksale eines jungen Mädchens, des Nachbarjungen, ihrer Eltern und anderer Personen. Bressons Meisterwerk ist von hohem spirituellem Interesse, das sich gleichnishaft und in fast meditativem Erzähl- und Bildrhythmus des Tieres als anthropomorph gestalteten Stellvertreters für die menschlichen Leiden an Gewalt, Unrecht, Lieblosigkeit, Liebesunfähigkeit bedient und damit eine merkwürdige neue Passionsgeschichte ausbildet. Berühmt auch die mystisch anmutende Schlußsequenz mit dem Sterben Balthasars inmitten einer Schafherde. Der gleichnishafte Charakter des schwierigen Films, verbunden mit verschiedenen religiösen Details, legt eine Interpretation aus dem Evangelium nahe. - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
AU HASARD BALTHASAR
Produktionsland
Frankreich/Schweden
Produktionsjahr
1965
Regie
Robert Bresson
Buch
Robert Bresson
Kamera
Ghislain Cloquet
Musik
Franz Schubert · Jean Wiener
Schnitt
Raymond Lamy
Darsteller
Anne Wiazemsky (Marie) · François Lafarge (Gérard) · Philippe Asselin (Lehrer, Maries Vater) · Nathalie Joyaut (Maries Mutter) · Walter Green (Jacques)
Länge
94 (Orig. 95) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 16.
Genre
Drama
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