Karbid und Sauerampfer

Komödie | DDR 1963 | 80 Minuten

Regie: Frank Beyer

Ein Dresdner Arbeiter gerät nach dem Zweiten Weltkrieg bei dem Bemühen, das für die Wiedereröffnung einer Zigarettenfabrik dringend benötigte Karbid zu organisieren, in eine abenteuerliche Odyssee. Erster Versuch der DEFA, Lebensumstände und Alltagsschwierigkeiten unmittelbar nach Kriegsende aus heiterer Perspektive darzustellen. Das Ergebnis ist eine der besten deutschen Filmkomödien, die, auf einem mit Pointen gespickten Drehbuch beruhend, mit einem souverän-überzeugenden Hauptdarsteller aufwarten kann. Dabei wird bei aller komischen Forciertheit nie die soziale Genauigkeit aus den Augen verloren; für damalige Verhältnisse erfrischend freche politische Untertöne runden die vergnügliche Handlung ab. - Sehenswert ab 16.
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Filmdaten

Produktionsland
DDR
Produktionsjahr
1963
Produktionsfirma
DEFA/Gruppe "Roter Kreis"
Regie
Frank Beyer
Buch
Hans Oliva · Frank Beyer
Kamera
Günter Marczinkowsky
Musik
Joachim Werzlau
Schnitt
Hildegard Conrad
Darsteller
Erwin Geschonneck (Kalle) · Marita Böhme (Karla) · Margot Busse (Karin) · Kurt Rackelmann (Riese) · Manja Behrens (Clara)
Länge
80 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16
Pädagogische Empfehlung
- Sehenswert ab 16.
Genre
Komödie
Externe Links
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