Drama | Frankreich 1991 | 103 Minuten

Regie: Claude Chabrol

Einige Tage im Leben einer jungen Frau, die volltrunken in einem Hotel in Versailles landet und sich in alkoholseligen "Therapie-Sitzungen" ihre Lebensbeichte von der Seele redet. Am Ende hat sie Kraft zu einem neuen Lebensanfang gefunden, stürzt aber die neu gewonnene Freundin ins Unglück. In vielen Rückblenden erzählter "kleiner" Film von Claude Chabrol, der kein Psychogramm entwirft, sondern den Überlebenstrieb einer Frau in den Mittelpunkt stellt. Dabei analysiert er nicht, sondern öffnet auf irritierende Weise einem neuen Sozial-Darwinismus Tür und Tor.

Filmdaten

Originaltitel
BETTY
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
1991
Regie
Claude Chabrol
Buch
Claude Chabrol
Kamera
Bernard Zitzermann
Musik
Matthieu Chabrol
Schnitt
Monique Fardoulis
Darsteller
Marie Trintignant (Betty) · Stéphane Audran (Laure) · Jean-François Garreaud (Mario) · Yves Lambrecht (Guy Etamble) · Christiane Minazzoli (Madame Etamble)
Länge
103 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Genre
Drama | Literaturverfilmung

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. drei Szenen mit Audiokommentar des Regisseurs. Die DVD ist nur innerhalb der Box: "Claude Chabrol Collection 2 - Seine großen Frauenfilme 1988-1994" erschienen.

Verleih DVD
Concorde (16:9, 1.66:1, Mono frz./dt.)
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Diskussion
Irgendwann im Laufe der Nacht landet Betty im "Le Trou" (das Loch), einem Lokal in Versailles, weit entfernt davon, als Gourmet-Tempel zu gelten, aufgesucht von eher abenteuerlichen Gestalten. Als ihr die Unmenge an Whisky die Sinne raubt, nehmen sich die ältere Laure und ihr Geliebter und Lokalbesitzer Mario ihrer an, verfrachten sie in ein Hotelzimmer und wachen über ihren bleiernen Schlaf. Dieses Zimmer wird Betty in den folgenden Tagen kaum verlassen; es wird zum Schauplatz ausgiebiger Zechgelage der beiden Frauen und wandelt sich allmählich zum Therapie-Platz. Dabei offenbart Betty - in den Phasen der Ernüchterung ebenso wie zu Zeiten völliger Betrunkenheit - ihr Leben und legt ihre Lebensbeichte ab. Betty erzählt von ihren ersten voyeuristischen Kontakten mit der Sexualität; der Begegnung mit G

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