Sin Querer - Zeit der Flamingos

- | Argentinien/Deutschland/Schweiz 1996 | 96 Minuten

Regie: Ciro Cappellari

Ein junger Ingenieur aus Buenos Aires kommt mit einem Vermessungsauftrag in ein patagonisches Dorf und bringt mit der Liaison zu einer verheirateten Frau, seinem Interesse für einen verschwundenen Indianer und für die Situation eines sexuell mißhandelten Mädchens die festgefügten Strukturen des Ortes zum Wanken. Durch die in der Personenzeichnung allzu klischeehafte Regie und das problemüberfrachtete Drehbuch ein eher oberflächlicher als sezierender Blick auf einen moralisch verfallenden gesellschaftlichen Mikrokosmos. In erster Linie als Beispiel des zeitgenössischen südamerikanischen Filmschaffens interessant. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
SIN QUERER
Produktionsland
Argentinien/Deutschland/Schweiz
Produktionsjahr
1996
Regie
Ciro Cappellari
Buch
Graciela Maglie · Osvaldo Bayer · Ciro Cappellari
Kamera
Jürgen Jürges
Musik
Gustavo Beytelmann
Schnitt
Tania Stöcklin
Darsteller
Daniel Kuzniecka (Mario) · Angela Molina (Gloria) · Luisa Calcumil (Rosa) · Patricio Contreras (Amado) · Norman Brisky (Maldonado)
Länge
96 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f (12 Video)
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Diskussion
Das argentinische Kino gehört zu den großen Unbekannten auf unseren Leinwänden. Um so erfreulicher, daß sich nun einige kleine Verleiher dieses Filmlandes annehmen. Ciro Cappellari entführt in seine argentinische Heimat und erzählt eine Geschichte aus Patagonien, einer wüstenähnlichen Landschaft am Fuße der Anden. Mit den Flamingos, die hier den Sommer verbringen, kommt eines Tages der junge Ingenieur Mario aus Buenos Aires in das verschlafene Nest San Lorenzo. Er soll eine Trasse für den Überlandtransport eines Ausflugsschiffes vermessen. Das Dorf fiebert diesem Unternehmen schon entgegen, bringt es einigen doch finanziellen Gewinn, Arbeit oder nur etwas Abwechslung in d

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