Im Zeichen der Libelle

- | USA 2001 | 104 Minuten

Regie: Tom Shadyac

Ein Chicagoer Arzt, der seine Frau durch einen Unfall verlor, kommt damit nicht klar. Er legt gemeingefährliche Verhaltensweisen an den Tag, bis ihm die Patienten einer Kinderkrebsstation durch Visionen vermitteln, dass seine Frau aus dem Jenseits Kontakt mit ihm aufnehmen will. Langweilige Schmonzette, die sich tiefsinnig und spirituell angehaucht gibt, in Wirklichkeit aber nur gängige Erfolgsrezepturen erfolgreicher Hollywood-Filme neu mischt, um Dutzendware auf Erfolgskurs zu bringen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
DRAGONFLY
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2001
Regie
Tom Shadyac
Buch
David Seltzer · Brandon Camp · Mike Thompson
Kamera
Dean Semler
Musik
John Debney
Schnitt
Don Zimmerman
Darsteller
Kevin Costner (Joe Darrow) · Joe Morton (Hugh Campbell) · Ron Rifkin (Dr. Charlie Dickinson) · Linda Hunt (Schwester Madeline) · Susanna Thompson (Dr. Emily Darrow)
Länge
104 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Verleih DVD
Buena Vista (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Einschlägige amerikanische Handbücher erteilen dem Filmnachwuchs den Rat, dass es um die Verkaufschancen eines Drehbuchs am Besten stehe, wenn man es als Melange bereits erprobter Erfolgsrezepte ausgeben könne. Nur wer kurz und bündig sagen könne: ‚Meine Geschichte ist eine tolle Mischung aus dem Humor des Überraschungshits X und dem Plot Twist des Blockbusters Y’, habe gute Chancen, Eindruck zu hinterlassen. Solche Hausierermentalität hat Robert Altman in „The Player" (fd 29 643) treffend aufs Korn genommen. Wer diese Parodie auf das Filmgeschäft kennt, kann sich leicht ausmalen, mit welcher Masche Brandon Camp und Mike Thompson in den Studios antichambriert haben, um einen Abnehmer für ihre Story zu „Im Zeichen der Libelle" zu finden. Immerhin boten sie eine Kreuzung aus „Ghost" (fd 26 562) und „The S

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