Brüderliebe

Drama | Frankreich 2004 | 87 Minuten

Regie: Gaël Morel

Die Geschichte dreier unterschiedlicher Brüder: Der eine ist ein Rebell, der in Streitigkeiten mit Dealern verwickelt wird, der zweite ein sensibler Homosexueller, der die tote Mutter vermisst und sich verliebt, der dritte, gerade aus dem Gefängnis entlassen, versucht, sein Leben in den Griff zu bekommen. Die einzelnen Handlungsstränge sind schwer durchschaubar ineinander verwoben, weswegen der Film keine erzählerische Linie findet. Zusammenhänge bleiben unklar, die Charaktere gewinnen keine Tiefe, sodass die triste Atmosphäre, die die Bilder evozieren, nicht wirklich berührt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
LE CLAN
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2004
Regie
Gaël Morel
Buch
Gaël Morel · Christophe Honoré
Kamera
Jean-Max Bernard
Musik
Camille Rocailleux
Schnitt
Catherine Schwartz
Darsteller
Nicolas Cazalé (Marc) · Stéphane Rideau (Christophe) · Salim Kechiouche (Hicham) · Thomas Dumerchez (Olivier) · Bruno Lochet (Vater)
Länge
87 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
Pro-Fun (16:9, 1.85:1, DD2.0 frz.)
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Diskussion
Drei Brüder, drei Geschichten. Die erste, das zumindest verheißt ein Insert, handelt von Marc, einem kahlrasierten Außenseiter Anfang 20, der zusammen mit seinem Vater und seinem jüngeren Bruder Olivier in einer kleinen Wohnung in den Bergen von Annecy lebt. Marc ist rau, wortkarg; er rebelliert gegen den Vater, dealt mit Drogen, weiß sonst aber wenig mit sich und seiner Zeit anzufangen. Ab und zu treibt er sich im Fitnessstudio herum, oder er beschäftigt sich mit seinem abgöttisch geliebten Hund. Ärger scheint er anzuziehen. Mit anderen Dealern gerät er in Streit. Sie setzen ihn unter Druck und zwingen ihn, seinen Hund zu töten. Marc schwört Rache, aber er führt sie nicht aus. Während Marc innerlich immer mehr zu zerbrechen scheint, hat Regisseur und Drehbuchautor Gaël Morel längst damit

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