Da geht noch was

Komödie | Deutschland 2013 | 101 (24 B./sec.)/97 (25. B./sec.) Minuten

Regie: Holger Haase

Ein gestresster Unternehmer schaut auf dem Weg in den Urlaub noch schnell bei seinen Eltern vorbei, wo er aus heiterem Himmel mit deren Trennung nach 40 Ehejahren konfrontiert wird und sich fortan um seinen verunglückten Vater kümmern soll. Mäßig unterhaltsame Komödie um eine dysfunktionale Familie, die durch einen selbstherrlichen Übervater auseinandergetrieben wird. Die Inszenierung verlässt sich auf starke, griffige Gegensätze und greift so manches Mal zum Klischee, wenn die Humorschraube angezogen wird, um unterschiedliche Lebensentwürfe und Formen des Zusammenlebens zu beschreiben. Am differenziertesten erscheint die Nebenhandlung um den 13-jährigen pubertierenden Enkel, in der es um Einsamkeit und Erwachsenwerden geht. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2013
Regie
Holger Haase
Buch
Jens-Frederik Otto
Kamera
Gerhard Schirlo
Musik
Andy Groll
Schnitt
Ueli Christen
Darsteller
Florian David Fitz (Conrad) · Henry Hübchen (Carl) · Leslie Malton (Helene) · Marius Haas (Jonas) · Thekla Reuten (Tamara)
Länge
101 (24 B./sec.)/97 (25. B./sec.) Minuten
Kinostart
12.09.2013
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und des Darstellers Florian David Fitz.

Verleih DVD
Constantin (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Constantin (16:9, 2.35:1, dts-HDMA dt.)
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Diskussion
„Man kann sich seine Familie nicht aussuchen“, wird Regisseur Holger Haase in den Produktionsnotizen zitiert, dessen eigene Eltern sich 2008 nach 30 Ehejahren getrennt haben. In dem Film geht es – unschwer zu erraten – demnach auch um die Geworfenheit ins Leben, um unterschiedliche Lebensentwürfe und konfliktreiche Formen des Zusammenlebens. Und weil „Da geht noch was“ eine deutsche Komödie ist, kann man sich darauf verlassen, dass alles nur halb so schlimm kommt und am Schluss – der Filmtitel mit seiner konjunktivischen Aussicht auf Mögliches und Erreichbares deutet es an – sich alles schon irgendwie f

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