Drama | Frankreich/Deutschland 2013 | 122 (24 B./sec.)/117 (25 B./sec.) Minuten

Regie: Arnaud des Pallières

Der Pferdehändler Michael Kohlhaas wird zum Opfer staatlicher Willkür. Nachdem ihm auch die Justiz sein Recht verweigert, beginnt er mit Anhängern und Rebellen aus der Bevölkerung einen Feldzug gegen die Herrschenden. Heinrich von Kleists gleichnamige, im 16. Jahrhundert angesiedelte Novelle wandelt sich zur zeitlosen philosophischen Reflexion über Gerechtigkeit, Unterdrückung und Widerstand. Der französische Regisseur Arnaud des Pallières verlegt die Handlung in die karge Landschaft der Cevennen, die er in majestätischen Bildern intensiv einfängt und die er zu einem konzentrierten Neo-Klassiker mit deutlichen Anleihen beim Western verdichtet. (Kinotipp der katholischen Filmkritik) - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
MICHAEL KOHLHAAS
Produktionsland
Frankreich/Deutschland
Produktionsjahr
2013
Regie
Arnaud des Pallières
Buch
Christelle Berthevas · Arnaud des Pallières
Kamera
Jeanne Lapoirie
Musik
Martin Wheeler · Les Witches
Schnitt
Sandie Bompar · Arnaud des Pallières
Darsteller
Mads Mikkelsen (Michael Kohlhaas) · Mélusine Mayance (Lisbeth) · Delphine Chuillot (Judith) · David Kross (Prediger) · Bruno Ganz (Gouverneur)
Länge
122 (24 B./sec.)/117 (25 B./sec.) Minuten
Kinostart
12.09.2013
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Drama | Literaturverfilmung
Diskussion
Ein nur knapp verfehlter Showdown eröffnet den Films. Bedrohlich sich steigernde Trommeln. Ein Mann reitet in Begleitung eines Knechts mit einer Herde prächtiger Pferde durch eine imposante Landschaft, auf der anderen Seite errichten Männer in einem Wald einen Schlagbaum, es kommt zur Konfrontation. Von dieser ersten, duellähnlich inszenierten Begegnung zwischen dem Pferdehändler Michael Kohlhaas und dem Verwalter des neuen Baron, der willkürlich einen Passierschein verlangt und Kohlhaas zwei seiner Rappen als Pfand abnimmt, die er später völlig zerschunden zurückerhält, baut sich die Geschichte um Kohlhaas und seinen erbitterten Kampf um Gerechtigkeit auf. Nachd

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