Foxtrot - Der Tanz des Schicksals

Drama | Deutschland/Frankreich/Israel/Schweiz 2017 | 113 Minuten

Regie: Samuel Maoz

Ein filmisches Triptychon über den Tod eines jungen israelischen Soldaten. Der Film beginnt mit der Todesnachricht, die den Eltern vom Militär wenig sensibel übermittelt wird. Danach sieht man das Leben des Sohnes an einem einsamen Posten in der Wüste, wo er mit anderen die Grenze bewacht. Der dritte Teil beobachtet ein Jahr später die Eltern, deren Trauer nicht verflogen ist. Das streng strukturierte Drama wechselt mit jedem Teil seine Bildästhetik, die Gefühl und Gleichgültigkeit, Schönheit und Brutalität durch einen pointierten Stilwillen auch visuell grandios spürbar macht. Zugleich versteht sich der Film als Kritik an der Politik und den militärischen Vorgehensweisen. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
FOXTROT
Produktionsland
Deutschland/Frankreich/Israel/Schweiz
Produktionsjahr
2017
Regie
Samuel Maoz
Buch
Samuel Maoz
Kamera
Giora Bejach
Musik
Ophir Leibovitch · Amit Poznansky
Schnitt
Arik Leibovitch · Guy Nemesh
Darsteller
Lior Ashkenazi (Michael Feldmann) · Sarah Adler (Daphna Feldmann) · Yonaton Shiray (Jonathan) · Shira Haas (Alma) · Dekel Adin (Soldat)
Länge
113 Minuten
Kinostart
12.07.2018
Fsk
ab 12; f
Pädagogische Empfehlung
- Sehenswert ab 14.
Genre
Drama

Heimkino

Die Extras umfasssen das aufschlussreiche Interview-Feature "Dancing Foxtrot: Samuel Maoz und Katriel Schory im Gespräch mit Kati Bildhauer" (67 Min.).

Verleih DVD
EuroVideo (16:9, 2.35:1, DD5.1 hebrä. & arab./dt.)
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Streng in drei Teile strukturiertes filmisches Triptychon über den Tod eines jungen israelischen Soldaten, das Gefühl und Gleichgültigkeit, Schönheit und Brutalität durch einen pointierten Stilwillen visuell spürbar macht.

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