Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot

Drama | Deutschland/Schweiz/Frankreich 2018 | 180 Minuten

Regie: Philip Gröning

Ein Zwillingspaar hat sich für ein Wochenende auf der idyllischen Wiese eines Hochplateaus im Schwarzwald niedergelassen. Der Bruder unterstützt seine Schwester bei den Vorbereitungen auf deren Abiturprüfung in Philosophie. Das von Augustinus- und Heidegger-Lektüren inspirierte Nachdenken über Zeit, Wahrheit, Gegenwart und Zukunft verwandelt sich unter Einfluss von Alkohol und Hormonen dabei aber zunehmend in ein explosives Gemisch. Die kunstvoll geflochtene, aber auffällig humorlose Konstellation aus Zwillingsexistenz, Pubertät, Geborgenheit und Trennungsangst, Eifersucht, Philosophie und Gewalt suggeriert allerdings eine Tiefe und Zwangsläufigkeit, die der Film trotz seiner formal bestechenden Gestaltung nicht einzulösen vermag. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland/Schweiz/Frankreich
Produktionsjahr
2018
Regie
Philip Gröning
Buch
Philip Gröning · Sabine Timoteo
Kamera
Philip Gröning
Schnitt
Hannes Bruun · Philip Gröning
Darsteller
Josef Mattes (Robert) · Julia Zange (Elena) · Urs Jucker (Erich) · Stefan Konarske (Adolf) · Zita Aretz (Cecilia)
Länge
180 Minuten
Kinostart
22.11.2018
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Kunstvoll geflochtenes, dabei Tiefe und Zwangsläufigkeit nicht immer einlösendes Drama von Philip Gröning um ein Zwillingspaar, deren enge Beziehung sich an einem Wochenende zwischen Geborgenheit und Trennungsangst, philosophischer Lektüre und Gewaltausbruch als explosive Konstellation erweist.

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