Unheimlich perfekte Freunde

Familienfilm | Deutschland 2019 | 92 Minuten

Regie: Marcus H. Rosenmüller

Ein zehnjähriger Junge will sich in der Schule nicht anstrengen und erschafft mit Hilfe eines magischen Spiegels einen Doppelgänger, der für ihn alle leidigen Pflichten erledigt. Doch als der Klon immer dreister eigene Ansprüche stellt, droht der Spuk aufzufliegen. Der furiose Genre-Mix aus einfühlsamem Familiendrama, pfiffiger Komödie und absurdem Fantasy-Abenteuer thematisiert Notendruck und Überforderung und plädiert für spielerisches Lernen und eine Abkehr vom Leistungsdruck. Die glänzend gespielte und lustvoll inszenierte Ode aufs (analoge) Leben entstand mit Hilfe der Initiative „Der besondere Kinderfilm“. - Sehenswert ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2019
Regie
Marcus H. Rosenmüller
Buch
Simone Höft · Nora Lämmermann
Kamera
Stefan Biebl
Musik
Meredi · Andrej Melita
Schnitt
Barbara Toennieshen
Darsteller
Luis Vorbach (Frido) · Jona Gaensslen (Emil) · Margarita Broich (Frau Klawitter) · Marie Leuenberger (Gesa) · Xari Wimbauer (Otto)
Länge
92 Minuten
Kinostart
04.04.2019
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 10.
Genre
Familienfilm | Komödie
Diskussion

Ein zehnjähriger Junge schickt einen Doppelgänger an seiner statt in die Schule. Starker Genremix aus Familien-Drama, Komödie und Fantasy-Abenteuer.

Seit der Komödie „Wer früher stirbt, ist länger tot“ gilt Marcus H. Rosenmüller als virtuoser Realisator eines etwas anderen Heimatfilms bajuwarischer Prägung. Doch dieses Image will der Regisseur nun abzuschütteln. Mit seinen jüngsten beiden Filmen ist er auf dem besten Weg dazu. Neben „Trautmann“ über den gleichnamigen deutschen Torwart, der in den Nachkriegsjahren bei Manchester City Karriere machte, ist dies der Kinderfilm „Unheimlich perfekte Freunde“.  Zu diesem Genre besitzt Rosenmüller eine besonder

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