Die Mission der Lifeline

Dokumentarfilm | Deutschland 2019 | 72 Minuten

Regie: Markus Weinberg

Eine filmische Hommage an den Dresdner Verein Lifeline und sein gleichnamiges Rettungsschiff, das bis Juni 2018 insgesamt 1019 Geflüchteten im Mittelmeer das Leben retten konnte. Zwei Jahre Beobachtungen und Interviews werden zu einem Bericht verdichtet, der Schlaglichter auf eine Menschheitskatastrophe wirft. Neben einigen dramatischen Szenen auf dem Meer und bei Pegida-Aufmärschen in Dresden ist der Film einem Reportagestil verhaftet, der das Geschehen zwar in knapper Form chronikalisch vermittelt, aber ästhetisch und philosophisch kaum Tiefendimensionen aufweist. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2019
Regie
Markus Weinberg · Luise Baumgarten
Buch
Trevor Peters · Markus Weinberg
Kamera
Dino von Wintersdorff · Markus Weinberg
Musik
Sophia Crüsemann
Schnitt
Luise Baumgarten
Länge
72 Minuten
Kinostart
23.05.2019
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm
Diskussion

Eine filmische Hommage an den Dresdner Verein Lifeline und sein gleichnamiges Rettungsschiff, das bis Juni 2018 insgesamt 1019 Geflüchteten im Mittelmeer das Leben retten konnte, im inszenatorisch wenig ambitionierten Reportagestil.

Kurz vor Schluss des Films ist ein nüchternes Insert zu lesen: „Die Lifeline konnte bis Juni 2018 insgesamt 1019 Menschen das Leben retten.“ Wie es dazu kam und was das im Detail bedeutet, haben Markus Weinberg und Luise Baumgarten rund zwei Jahre lang mit der Kamera dokumentiert. Der Dresdner Verein Lifeline e.V., der sich das Ziel setzt, Bootsflüchtlinge aus dem Mittelmeer in sichere europäische Häfen zu bringen, war im Mai 2016 gegründet worden. Damals ebbte die zunächst große Hilfswelle für die aus Afrika und Asien kommenden Menschen spürbar ab – f&

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