Drama | Brasilien/Frankreich 2019 | 131 Minuten

Regie: Kleber Mendonça Filho

In einer nahen Zukunft sieht sich ein selbstorganisiertes Dorf im brasilianischen Hinterland mit einer äußeren Bedrohung konfrontiert. Schießwütige US-amerikanische Touristen wollen die Bewohner im Rahmen einer perversen Safari auslöschen. Eine mit Genremotiven versehene Allegorie auf ungleiche Machtverhältnisse und den unermüdlichen Widerstand vermeintlich Schwacher. In seinen satirischen Momenten ist der Film bisweilen zwar etwas holprig inszeniert und politisch zu vage. Dennoch gelingt das spannende Porträt einer Gemeinschaft, die mit allen Mitteln ihre Utopie verteidigt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
BACURAU
Produktionsland
Brasilien/Frankreich
Produktionsjahr
2019
Regie
Kleber Mendonça Filho · Juliano Dornelles
Buch
Kleber Mendonça Filho · Juliano Dornelles
Kamera
Pedro Sotero
Musik
Mateus Alves · Tomaz Alves Souza
Schnitt
Eduardo Serrano
Darsteller
Barbara Colen (Teresa) · Sonia Braga (Domingas) · Udo Kier (Michael) · Thomas Aquino (Pacote / Acácio) · Silvero Pereira (Lunga)
Länge
131 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Western

Die Geschichte eines brasilianischen Dorfes als Utopie einer besseren Gesellschaft auf dystopischem Terrain.

Diskussion

Eigentlich lebt Teresa (Bárbara Colen) in der Stadt, doch weil ihre Großmutter gestorben ist, kehrt sie in ihren Heimatort zurück. Bacurau besteht nur aus wenigen Steinhäusern, wirkt aber wie eine Miniaturstadt, in der es an nichts fehlt. Hier gibt es eine Schule und eine Kirche, einen Marktplatz und ein Museum, das sich der Dorfgeschichte widmet. Im ersten gemeinsamen Film von Juliano Dornelles und Kleber Mendonça Filho ist Teresa zwar diejenige, die an diesen Ort führt, aber keineswegs das Zentrum der Geschichte. Mit seinen zahlreichen Figuren und zerstreuten Alltagsbeobachtungen erweist sich „Bacurau“ vielme

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