Science-Fiction | USA 2019 | 115 Minuten

Regie: Casey Affleck

Nachdem eine tödliche Seuche fast die gesamte weibliche Bevölkerung ausradiert hat, versucht ein Vater, in einer maroden, postapokalyptischen Welt seine Tochter zu schützen: Die Elfjährige muss sich als Junge ausgeben; der Vater zieht mit ihr durchs Land und vermeidet jeden Kontakt zu anderen Menschen. Ein prekäres Lebensmodell, nicht nur wegen der latenten Bedrohung gewalttätiger Übergriffe, sondern auch weil das Mädchen gegen die Regeln des Vaters rebelliert. Ein vielschichtiges Survival-Drama mit hervorragenden Darstellern und atmosphärischer Kameraarbeit, das mehr auf die innere Spannung zwischen seinen Hauptfiguren als auf äußeren Thrill setzt und dabei auch eine einfühlsame Emanzipationsgeschichte entwickelt. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
LIGHT OF MY LIFE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2019
Regie
Casey Affleck
Buch
Casey Affleck
Kamera
Adam Arkapaw
Musik
Daniel Hart
Schnitt
Dody Dorn · Christopher Tellefsen
Darsteller
Casey Affleck (Vater) · Anna Pniowsky (Rag) · Elisabeth Moss (Mutter) · Tom Bower (Tom) · Hrothgar Mathews (Calvin)
Länge
115 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Science-Fiction | Survival-Film | Thriller

Heimkino

Verleih DVD
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Nachdem eine tödliche Seuche fast die gesamte weibliche Bevölkerung ausradiert hat, versucht ein Vater, in einer maroden, postapokalyptischen Welt seine Tochter zu schützen. Ein ungewöhnlich vielschichtiges Survival-Drama von und mit Casey Affleck

Diskussion

Eltern, Kinder und die Postapokalypse: rund um diese Konstellation entstanden in den letzten Jahren diverse Filme: In „The Road“ versuchte Viggo Mortensen, seinen kleinen Sohn in einer sterbenden, der Barbarei verfallenden Welt am Leben zu erhalten, Martin Freeman trug sein Baby in „Cargo“ durchs zombifizierte Australien, in „A Quiet Place“ mussten Emily Blunt und John Krasinski, in „Bird Box“ Sandra Bullock nach verheerenden Alien-Invasionen den Nachwuchs vor außerirdischen Monstern schützen – um nur einige Beispiele zu nennen. All diese Filme setzen auf das Identifikationspotenzial elterlicher Beschützerinstinkte und die Empathie, die man automatisch fühlt, wenn Kinder bedroht werden.

„Light of My Life“, ge

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