Drama | Russland/Weißrussland/Deutschland 2019 | 127 Minuten

Regie: Vadim Perelman

Ein jüdischer Belgier entgeht 1942 in Frankreich der Exekution durch die SS, indem er sich kurzerhand als Perser ausgibt. In einem Konzentrationslager soll er dem Leiter der Lagerküche Farsi beibringen und sieht sich, da er die Sprache nicht beherrscht, zu dem gefährlichen Manöver gezwungen, Vokabeln zu erfinden und als Farsi auszugeben. Spannendes und bewegendes Drama, das in einem mutigen Balanceakt die Schrecken der Shoah distanziert darstellt und gleichzeitig einen feinen Sinn für Ironie beweist. Unterstützt durch ein klug aufgebautes Drehbuch stellt der Film die Geschichte einer fragilen Beziehung ins Zentrum und lässt darüber einige konstruierte Momente vergessen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
PERSIAN LESSONS
Produktionsland
Russland/Weißrussland/Deutschland
Produktionsjahr
2019
Regie
Vadim Perelman
Buch
Ilya Zofin
Kamera
Vladislav Opelyants
Musik
Evgueni Galperine · Sacha Galperine
Schnitt
Vessela Martschewski
Darsteller
Nahuel Pérez Biscayart (Gilles) · Lars Eidinger (Klaus Koch) · Jonas Nay (Max) · Leonie Benesch (Elsa) · Alexander Beyer (Kommandant)
Länge
127 Minuten
Kinostart
24.09.2020
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama | Historienfilm | Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
Alamode (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Alamode (16:9, 2.35:1, dts-HDMA dt.)
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Drama über einen jüdischen Belgier, der als angeblicher Perser in einem Konzentrationslager einen SS-Mann in Farsi unterrichten soll.

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