Filmklassiker: Die Singdrossel

Donnerstag, 19.04.2018

Auf DVD wiederzuentdecken: Ein beeindruckendes Frühwerk des georgischen Regisseurs Otar Iosseliani um einen charmanten Tagedieb.

Diskussion

Oftmals ist die Wiederentdeckung fast vergessener Filmklassiker spannender als die Sichtung aktueller, zielgruppenspezifisch konturierter Produktionen. DVD-Labels wie der Icestorm-Vertrieb bringen mit ihren Wiederveröffentlichungen den kreativen Output der politisch angespannten, von Widersprüchlichkeiten, Umwälzungen und Hoffnungen gekennzeichneten 1960er- und frühen 1970er-Jahre auf den Markt. Jetzt „Die Singdrossel“, ein in vieler Hinsicht beeindruckendes Frühwerk des georgischen Regisseurs Otar Iosseliani.

Für den Home-Entertainment-Verwerter des DEFA-Erbes gehören nicht nur Filme aus der ehemaligen DDR, sondern auch die DEFA-Synchronfassungen von Filmen aus den Ländern des damaligen „Ostblocks“ ins Programm, die in die Kinos der DDR gekommen sind. Darunter auch viele Arbeiten, die damals aneckten und das heute wieder tun, zumindest in formaler Hinsicht. „Die Singdrossel“, dessen Originaltitel zuweilen auch mit „Es war einmal ein loser Vogel“ übersetzt wird, ist ein eher kleiner Film, dessen fast neorealistisch beobachtete Geschichte

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