Berlinale: Geschichten vom Kübelkind

Wiederaufgeführt: Die anarchistische Kurzfilm-Serie von Ula Stöckl und Edgar Reitz aus den Jahren 1969-1971

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Das Kübelkind ist zurückgekehrt. 47 Jahre hat es in Blechbüchsen geschlafen, doch nun wurde es aufgeweckt, hergerichtet (sprich: restauriert) und im Rahmen der „Berlinale“ wiederaufgeführt, begleitet von der Dokumentation „Der Film verlässt das Kino. Vom Kübelkind-Experiment und anderen Utopien“ von Robert Fischer.

Ein Blick zurück. Im Oberhausener Manifest verkündeten 1961 junge Filmemacher, unter anderem Alexander Kluge, Edgar Reitz, Haro Senft und Peter Schamoni, den neuen deutschen Film schaffen zu wollen: „Der alte Film ist tot. Wir glauben an den neuen!“

Doch der alte Film war nicht tot. Die alten Mechanismen der Filmindustrie funktionierten weiterhin, und nach der anfänglichen Euphorie über kleinere Erfolge des jungen Kinos machte sich bald Depression breit. Bei Edgar Reitz und

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