Sechs lange Monate ist die Studentin Rachel Siprien bereits verschwunden, als der Privatdetektiv François Manéri (Thierry Lhermitte) - ein typischer einsamer Wolf ohne Bindungen - in dem Fall zu ermitteln beginnt, den die Polizei bereits aufgegeben hat. François will sich im Auftrag von Rachels verzweifelter Mutter eine Woche lang auf die Suche nach der Verschwundenen machen. Doch die Ermittlungen entwickeln bald eine gefährliche Sogwirkung.
Es stellt sich heraus, dass Rachel im Milieu eines dubiosen Swingerclubs verkehrte. Bald wird der Detektiv bei seiner Arbeit bedroht und behindert und erkennt, dass er in ein Wespennest zu stechen beginnt. Als er in dieser Situation auch noch eine Affäre mit der besten Freundin der Vermissten beginnt, droht er immer mehr in ein Netz an gefährlichen Verwicklungen zu geraten.
Der Thriller in der Tradition des Film noir ist eine der Arbeiten, mit denen sich Regisseur Guillaume Nicloux in den frühen 2000er-Jahren als Filmemacher profilierte. Gute Schauspieler, zu denen unter anderem auch Marion Cotillard gehört, und eine clevere, wendungsreiche Story sorgen für solides Spannungskino. - Ab 16.