Josef Schnelle

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Monsieur Cinéma

Rund 70 Jahre Filmgeschichte schrieb der französische Schauspieler Michel Piccoli mit, in denen er vom Marquis de Sade bis zum Papst und vom Giftmischer bis zum Charmeur unzählige denkwürdige Kinoauftritte versammelte. Als Favorit von Regisseuren wie Luis Buñuel, Marco Ferreri und Manoel de Oliveira war er im europäischen Autorenkino hochpräsent, glänzte aber auch immer wieder in kleinen Rollen, die seiner Vorliebe fürs Unberechenbare entsprachen. Am 12. Mai ist er im Alter von 94 Jahren gestorben.

Ein Nachruf von Josef Schnelle

Der ewige Handwerker

Der Münchner Filmemacher Joseph Vilsmaier war lange Jahre Kameramann, bevor er ab Ende der 1980er-Jahre auch Regie-Aufgaben übernahm. Mit Fleiß und handwerklicher Versiertheit drehte er große Publikumserfolge wie „Herbstmilch“ und „Comedian Harmonists“, schöpfte filmisch aus der Liebe zu seiner bayerischen Heimat und erhob sich immer wieder auch über die Grenzen des konventionellen Kinos.

Von Josef Schnelle

Das Kino stirbt. Es lebe der Film!

Spielt das Kino in Zeiten des „Streaming Wars“ sein „Endgame“? Angesichts der Einspielergebnisse 2019, die in den USA gerade zum zweitertragreichsten Kinojahr aller Zeiten geführt haben, wirkt die derzeit kursierende Untergangsstimmung übertrieben, nichtsdestotrotz bleibt die Tatsache, dass sich die Modi des Filmkonsums rapide verändern. Eine Betrachtung zum Jahresauftakt.

Von Josef Schnelle

Männer fahren alles vor die Wand: Ein Gespräch mit Dominik Graf

Dominik Graf ist gerade omnipräsent. Am Sonntag, 8. Dezember, läuft sein „Polizeiruf 110 – Die Lüge, die wir Zukunft nennen“ im Ersten, mit dem er die Meuffels-Nachfolgerin Eyckhoff weiterentwickelt; seine Erich-Kästner-Verfilmung „Fabian“ wird gerade geschnitten, und ein neuer „Tatort“ ist auch schon in Produktion. Interessant zu beobachten ist, wie sehr sich das Verhältnis von Männer- und Frauenrollen in Grafs Filmen verschoben hat.

Das Gespräch führte Josef Schnelle

„Lang lebe die Königin“

Die Schauspielerin Hannelore Elsner (1942-2019) war eine der wenigen Diven des deutschen Kinos. Von ihren Anfängen im Unterhaltungsfilm der 1960er-Jahre über dankbare Auftritte bei Edgar Reitz und István Szabó bis zu Fernseherfolgen und einer fulminanten Alterskarriere drückte die Darstellerin ihren Rollen einen besonderen Stempel auf.

Ein Nachruf von Josef Schnelle

Roulette der Liebe

Eine Passage durch die Filme von Ernst Lubitsch (1892-1947), dem das Berliner Arsenal-Kino derzeit eine ausführliche Retrospektive widmet. Ein klassischer FILMDIENST-Text, der erstmals 1992 zum 100. Geburtstag des Regisseurs publiziert wurde. Teil 2: Die Tonfilme.

Gelächelte Dialoge

Eine Passage durch die Filme von Ernst Lubitsch (1892-1947), dem das Berliner Arsenal-Kino derzeit eine ausführliche Retrospektive widmet. Ein klassischer FILMDIENST-Text, der erstmals 1992 zum 100. Geburtstag des Regisseurs publiziert wurde. Teil 1: Die Stummfilme.