Ich war neunzehn

Drama | DDR 1967 | 120 (gek. 115) Minuten

Regie: Konrad Wolf

Ein emigrierter Deutscher kehrt 1945 als Leutnant der Sowjetarmee in seine Heimat zurück und versucht, Antworten auf Fragen nach Vergangenheit und Gegenwart zu finden. Der nach Erinnerungen Konrad Wolfs facettenreich in Episoden gestaltete Antikriegsfilm beschreibt ohne Pathos und Larmoyanz die Schrecken des Krieges und macht die Schuld der Deutschen deutlich. Dabei bemüht er sich um ein Höchstmaß an Authentizität, verzichtet auf Idealisierungen und stellt Menschen mit ihren Eigenheiten und Schwächen dar. Trotz der parteilichen Emotionalität bleibt genügend Raum für eigene Assoziationen. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
DDR
Produktionsjahr
1967
Regie
Konrad Wolf
Buch
Konrad Wolf · Wolfgang Kohlhaase
Kamera
Werner Bergmann
Schnitt
Evelyn Carow
Darsteller
Jaecki Schwarz (Gregor) · Wassili Liwanow (Wadim) · Alexej Ejboshenko (Sascha) · Galina Polskich (Sowjetisches Mädchen) · Jenny Gröllmann (Deutsches Mädchen)
Länge
120 (gek. 115) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Drama

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