Der Geheimagent

Drama | USA 1996 | 91 Minuten

Regie: Christopher Hampton

Wiederverfilmung des klassischen Spionageromans von Joseph Conrad, der bereits 1936 zu Alfred Hitchcocks Film "Sabotage" führte. Erzählt wird die Geschichte eines anarchistischen Attentäters im England der Jahrhundertwende, der den geistig zurückgebliebenen Bruder seiner Frau für einen Bombentransport benutzt und dessen Tod in Kauf nimmt. Ein allzu theaterhaft bzw. theatralisch geratener Film, der trotz des hochkarätigen Schauspieler-Ensembles hinter der Vorlage zurückbleibt. Ohne überzeugende Spannungsbögen verbreitet sich schnell gepflegte Langeweile. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
JOSEPH CONRAD'S THE SECRET AGENT
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1996
Regie
Christopher Hampton
Buch
Christopher Hampton
Kamera
Denis Lenoir
Musik
Philip Glass
Schnitt
George Akers
Darsteller
Bob Hoskins (Verloc) · Patricia Arquette (Winnie) · Gérard Depardieu (Ossipon) · Robin Williams (Der Professor) · Jim Broadbent (Chefinspektor Heat)
Länge
91 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Drama | Literaturverfilmung

Diskussion
Unter dem Titel „Sabotage“ hatte kein geringerer als Alfred Hitchcock Joseph Conrads Spionageroman bereits 1936 verfilmt. Allerdings verlegte Hitchcock das am Ende des vorigen Jahrhunderts spielende Anarchisten- und Spionage-Melodram in die Gegenwart und unterzog es einer sehr freien Bearbeitung. Der englische Dramatiker und Gelegenheits-Filmregisseur Christopher Hampton (u. a. „Carrington“, fd 31 676) hält sich enger an die Vorlage, erzählt sie aber

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