Insomnia - Schlaflos

Drama | USA 2001/02 | 118 Minuten

Regie: Christopher Nolan

Ein von Schuldgefühlen verfolgter Großstadtdetektiv kommt in den hohen Norden Alaskas, um bei der Aufklärung eines Mordfalls behilflich zu sein. Eine nach der Vorlage des norwegischen Films "Todesschlaf" geschickt amerikanisierte Polizeigeschichte, die sich zu einem doppelbödigen existenziellen Drama entwickelt. Die ebenso spektakuläre wie symbolische Einbeziehung von Landschaft und Lebensbedingungen im Land der nie untergehenden Sonne unterstützt wirkungsvoll die psychologische und moralische Komponente des Films. - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
INSOMNIA
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2001/02
Regie
Christopher Nolan
Buch
Nikolaj Frobenius · Erik Skjoldbjaerg · Hillary Seitz
Kamera
Wally Pfister
Musik
David Julyan
Schnitt
Dody Dorn
Darsteller
Al Pacino (Det. Will Dormer) · Robin Williams (Walter Finch) · Hilary Swank (Det. Ellie Burr) · Maura Tierney (Rachel Clement) · Martin Donovan (Hap Eckhart)
Länge
118 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 16.
Genre
Drama | Krimi

Heimkino

Die Extras der bemerkenswerten Edition (DVD/BD) enthält als Extras u.a. einen durchgehenden Audiokommentar des Regisseurs und zu ausgewählten Sequenzen Audiokommentare von Darstellerin Hilary Swank, Drehbuchautorin Hilary Seitz, Kameramann Wally Pfister, Produktionsdesigner Nathan Crowley sowie Cutter Dody Dorn. Zusätzliche, für den Film nicht verwendete Szenen sind vom Regisseur kommentiert (3 Min.). Neben weiteren Kurzfeaturettes und Interviews ist vor allem noch das Feature "180°: Eine Unterhaltung mit Christopher Nolan und Al Pacino" bemerkenswert (17 Min.). Die Edition (BD/DVD) ist mit dem Silberling 2010 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Warner (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
Würden nicht die Bilder eines kleinen Flugzeugs über den bizarren Gletschern Alaskas gleich zu Beginn etwas anderes vermuten lassen, so könnte man zunächst annehmen, es handle sich hier um eine Rückkehr zum Genre des Polizeifilms der 30er- und 40er-Jahre. Die Detektive Will Dormer und Hap Eckhart werden nach Nightmute im hohen Norden Alaskas geflogen, um der örtlichen Polizei bei der Aufklärung eines Mordes behilflich zu sein. Die Leiche eines 17-jährigen Mädchens ist gefunden worden, ohne dass es bislang die geringste Spur von dem Täter gäbe. Nightmutes eigene Detektivin vergeht fast vor Bewunderung, als sie dem berühmten Kollegen Dormer die Hand schütteln darf. Nach Besichtigung der Leiche gibt der sogleich eine ebenso fachkundige wie arrogante Analyse ab. Doch viel weiter kommt der Großstädter mit seinem kriminalistischen Spürsinn nicht. Alaska ist ein anderes Terrain. Die permanente Helligkeit des arktischen Sommers und der häufig einfallende Nebel machen ihm zu schaffen. In mehr als einer Hinsicht beginnt Dormer seine Orientierung zu verlieren. Spätestens an dieser Stelle entfernt sich Christopher Nolans Film v

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