Eine bretonische Liebe

Drama | Frankreich/Belgien 2016 | 100 Minuten

Regie: Carine Tardieu

Ein verwitweter Bretone, der als Mitglied eines Minenräumkommandos die Hinterlassenschaften anderer entschärft, sieht sich mit emotionalen Sprengkörpern in seiner eigenen Familie konfrontiert: Seine Tochter ist schwanger, weigert sich aber, den Vater preiszugeben; er selbst erfährt, dass der Mann, den er als Vater ansieht, gar nicht sein biologischer Vater ist. Zu allen Verunsicherungen kommt noch eine sich anbahnende Liebe, deren familiärer Hintergrund auch nicht einfach ist. Weitgehend oberflächliche Boulevardkomödie, die allenfalls dank ihrer charismatischen Darsteller punktet.

Filmdaten

Originaltitel
ÔTEZ-MOI D'UN DOUTE
Produktionsland
Frankreich/Belgien
Produktionsjahr
2016
Regie
Carine Tardieu
Buch
Michel Leclerc · Raphaële Moussafir · Carine Tardieu
Kamera
Pierre Cottereau
Schnitt
Christel Dewynter
Darsteller
François Damiens (Erwan Gourmelon) · Cécile de France (Dr. Anna Levkine) · Guy Marchand (Bastien Gourmelon) · André Wilms (Joseph Levkine) · Alice de Lencquesaing (Juliette Gourmelon)
Länge
100 Minuten
Kinostart
21.12.2017
Fsk
ab 6; f
Genre
Drama | Komödie
Diskussion

„Grüßen Sie ihre Väter!“, muntert die Privatdetektivin den mit den Entwicklungen überforderten Erwan auf. Und da der so gar nicht weiß, wie ihm geschieht, gibt es auch noch eine Umarmung obendrein.

Schuld daran, dass der etwas verschlossene Mittvierziger Erwan plötzlich über mehrere Väter verfügt, ist eigentlich seine Tochter Juliette. Die hat sich beim Kostümfest im volltrunkenen Zustand von „Zorro“ schwängern lassen. Beim Gentest, der eine Erbkrankheit ausschließen soll, stellte sich dann aber heraus, dass der Witwer Erwan keinerlei genetische Übereinstimmungen mit dem Erbgut des Mannes aufweist, den er bislang als seinen Vater kannte. Erwans verstorbene Mutter kann die Situatio

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