The Prodigy (2018)

Horror | USA 2018 | 92 Minuten

Regie: Nicholas McCarthy

Schon kurz nach der Geburt ihres Sohnes erkennen die Eltern, dass ihr Kind mit außergewöhnlicher Begabung und körperliche Frühreife gesegnet scheint. Als der Knabe sich mit dem Heranwachsen häufiger unruhig und unerklärlich aggressiv verhält, ziehen sie einen Psychologen zurate. Der stößt auf Hinweise, dass die Quelle der seltsamen Verhaltensweisen außerhalb des Rationalen liegt. Der Geister-Horrorfilm hantiert geschickt mit einer Atmosphäre des Unbehagens und legt falsche Fährten, weiß seine Schockmomente aber wohldosiert und effektiv einzusetzen. Der sparsame Einsatz von Gewaltszenen kommt dem Film ebenso zugute wie das intensive Spiel. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE PRODIGY
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2018
Regie
Nicholas McCarthy
Buch
Jeff Buhler
Kamera
Bridger Nielson
Musik
Joseph Bishara
Schnitt
Tom Elkins · Brian Ufberg
Darsteller
Taylor Schilling (Sarah) · Brittany Allen (Margaret St. James) · Colm Feore (Arthur Jacobson) · Jackson Robert Scott (Miles) · Peter Mooney (John)
Länge
92 Minuten
Kinostart
07.02.2019
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Horror
Diskussion

Geister-Horrorfilm um einen Jungen, der schon kurz nach der Geburt außergewöhnliche Begabungen und körperliche Frühreife erkennen lässt.

Der kleine Miles zeigt schon früh außerordentliche Anzeichen. Er bewegt sich anders als Neugeborene, er hat einen besonderen Blick auf seine Umwelt, er lernt und spielt, als würde er bereits einen Erfahrungsschatz besitzen, den ein Kind noch gar nicht haben kann. Auch seine Fantasie ist auffallend lebhaft. Miles schläft oft unruhig, und schon als Kindergartenkind murmelt er häufig unverständliche Dinge im Schlaf. Im Kopf des Jungen scheint sich vieles abzuspielen, das sich in künstlerischer Kreativität Bahn bricht – oder aber in einer steten Unruhe und bisweilen auch in unerklärlicher Aggressivität.

„The Prodigy“ gehört zu den Horrorfilmen, die dem Zuschauer einen kleinen Wissensvorsprung vor den handelnden Personen lassen. Allerdings hält Regisseur

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