Ich war zuhause, aber...

Drama | Deutschland/Serbien 2019 | 105 Minuten

Regie: Angela Schanelec

Ein 13-jähriger Junge taucht eine Woche nach seinem rätselhaften Verschwinden ohne Erklärung wieder auf. Seine alleinerziehende Mutter gerät durch das Vorkommnis noch weiter aus dem Gleichgewicht und zeigt nicht nur im Alltag, sondern auch in ihrem Beruf als Lehrerin an einer Kunsthochschule zusehends Anzeichen der Überforderung. Der elliptische, sich jeder narrativen Einordnung widersetzende Film stellt mittels Kamera und Montage offensiv seinen Widerstand gegen das konventionelle Erzählen aus. Während er in seinen Tableaus eine faszinierende Vielfalt von philosophischen, ästhetischen und filmhistorischen Verweisen andeutet, weckt die theatralische Inszenierung nachhaltig Distanz zu allem, was gezeigt und gesagt wird. - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland/Serbien
Produktionsjahr
2019
Regie
Angela Schanelec
Buch
Angela Schanelec
Kamera
Ivan Markovic
Schnitt
Angela Schanelec
Darsteller
Maren Eggert (Astrid) · Jakob Lassalle (Phillip) · Clara Möller (Flo) · Franz Rogowski (Lars) · Lilith Stangenberg (Claudia)
Länge
105 Minuten
Kinostart
15.08.2019
Fsk
ab 6; f
Pädagogische Empfehlung
- Sehenswert ab 16.
Genre
Drama

Elliptischer, sich jeder narrativen Einordnung widersetzender Film, mit dem Angela Schanelec mittels Kamera und Montage offensiv konventionelle Erzählweisen zur Sprache bringt und in Frage stellt.

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