Das Underdox-Filmfestival

Montag, 05.11.2018

Ein Leuchtturm der Filmkultur: Ein Besuch beim „Underdox“-Filmfestial in München, das im Oktober seine 13. Ausgabe feierte

Diskussion

Der Saal des Filmmuseums München ist rappelvoll. Alt und Jung, Freunde und Fremde, Gruppen und Einzelne treffen sich im ehrwürdigen Dunkel unter der Erde. Dunja Bialas und Bernd Brehmer, die beiden Leiter des Internationalen Filmfestivals Dokument und Experiment München, dessen Kurzname „Underdox“ nicht nur besser klingt, sondern auch präziser beschreibt, um was es geht, präsentierten in der ihnen eigenen Mischung aus kämpferischem Stolz und sympathisch verplanter Spontanität das 13. Festivalprogramm (11.-17.10.). Gleich zu Beginn gibt es den neuen Film von Jean-Luc Godard, „Le livre d’image“, der zusammen mit João César Monteiros wunderbarem Kurzporträt über die große Dichterin Sophia de Mello Breyner Andresen gezeigt wird. Letzterer ist Teil eines Portugal-Schwerpunkts.

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Es ist ein Statement, ein Festival mit Godard zu eröffnen. Der französische Altmeister ist zwar einer der bedeutendsten Namen des Kinos, doch seine Arbeiten der letzten Jahrzehnte gelten als schwer zugänglich und fristen nicht nur deshalb ein skandalöses Randdasein. Bereits ein Jahr zuvor hat „Underdox“ mit Godards „Grandeur et décadence d'un petit commerce de

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