Peter Kremski

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Die Architektur der Seele

Beim 62. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm DOK Leipzig (28.10.-3.11.2019) stellte ein Film bei der Preisverleihung alle anderen Werke in den Schatten: Der litauische Dokumentarfilm „Exemplary Behaviour“ porträtiert Strafgefangene und fragt nach Reue und Vergebung. Ein Film von spiritueller Tiefe, der den Preis der interreligiösen Jury, den Kritikerpreis und die Goldene Taube des Festivals gewann

Von Peter Kremski

Kontrollierte Zusammenstöße

Der Filmdokumentarist Heinrich Breloer (Jahrgang 1942) gilt als Meister des Doku-Dramas, in dem dokumentarisches Material mit Spielfilm-Elementen verbunden wird, um auf diese Weise facettenreiche Zeitbilder zu entwerfen. Neben Filmen mit explizit politischen Themen finden sich auch Filme über große Literaten. Das Film Festival Cologne widmet Breloer gerade eine Werkschau.

Das Gespräch führte Peter Kremski

Touristische Orte sind imaginäre Gebilde

In „Dream Away“ begibt sich die Filmemacherin Johanna Domke nach Sharm El Sheikh auf der Sinai-Halbinsel, einer ehemaligen Hochburg des internationalen Tourismus, in der sich islamische und westlich-liberale Wertvorstellungen durchdrangen. Seit den Anschlägen 2015 ist das Badeparadies weitgehend verödet. Ein Interview über Authentizität, die Macht der Bilder und warum Dokumentarfilme immer auch inszenierte Momente enthalten.

Das Gespräch führte Peter Kremski

Der Reiz der Widersprüche

In „Nico, 1988“ spielt die dänische Schauspielerin Trine Dyrholm die deutsche Sängerin Christa Päffgen alias Nico, die in den 1960er-Jahren als Aushängeschild der Rockband Velvet Underground berühmt wurde. Im Interview erzählt die 1972 geborene Darstellerin über ihre Perspektive auf die schillernde Künstlerin.

Das Gespräch führte Peter Kremski